Mathias Wrede – #WeeklyDigitalStatement Nr. 11/18

“Die Herausforderung der Digitalisierung liegt nicht in der Technik, sondern darin, Menschen für komplexes Denken und Handeln zu befähigen.”

 

Das #WeeklyDigitalStatement Nr. 11 in diesem Jahr stammt von Mathias Wrede aus Bremen.

Lieber Mathias, herzlichen Dank für diesen Impuls und Deinen wertvollen Beitrag! Meine Meinung dazu kennst Du ja mittlerweile 😉. Ich habe sie weiter unten noch mal öffentlich kund getan (unter “Zum ZUKUNFTSDIALOG”) .

In diesem Zusammenhang empfehle ich Ihnen, liebe Leser*innen, gerne auch den Blog von Apandia, für den Mathias Wrede rund um Digitalisierung, Industrie 4.0 und Zukunft der Arbeit schreibt. Hervorheben möchte ich, passend zum Thema und Beitrag hier, einen seiner Blog-Artikel aus dem letzten Jahr: “Warum erfordert Digitalisierung neues Arbeiten?”.

Wenn Sie diesen Artikel lesen, lesen Sie am besten auch noch den dort verlinkten Blog-Artikel zu digitaler Bildung. Denn der trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf, warum wir den Fokus heute auf digitale Kompetenzentwicklung legen sollten, aber trotzdem nicht jeder programmieren können muss …

 

Über Mathias Wrede

Mathias Wrede, Informatiker, Mitbegründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der Apandia GmbH (Bild: © Mathias Wrede)

Mathias Wrede ist Mitbegründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der Apandia GmbH in Bremen, die seit 2009 das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technik als einem gemeinsamen Unternehmensprozess betrachtet und Lösungen dafür entwickelt und realisiert.

Seit über 30 Jahren in der Softwareentwicklung in und für diverse Branchen tätig, betrachtet er die technischen Lösungen schon immer als Werkzeuge der Menschen, die einfach gut in der Hand liegen müssen, um ihren optimalen Nutzen zu entwickeln.

Aufgrund diverser Erfahrungen immer mit Blick darauf, Arbeit so positiv wie möglich zu gestalten.

 

Hier vernetzen und mehr erfahren

Social Media: Mathias Wrede bei Twitter, LinkedIn und Xing
Unternehmenswebseite: www.apandia.de

 

Warum gerade dieses Statement?

Dazu führt Mathias aus: “Wenn man die Frage stellt, worum es sich bei Digitalisierung eigentlich handelt, bekommt man als Erstes meistens zu hören: Computer. Aussagen wie: “Wir haben gerade in die Digitalisierung investiert und einen neuen Server gekauft.”, haben wir mehr als einmal gehört. Bei den Nächsten ist es vielleicht die Einführung einer neuen Software oder, dass man Daten in der Cloud hat, eine App existiert oder was auch immer.

Als Herausforderung wird dann betrachtet, dass die eingesetzte Technik von den Mitarbeitern beherrscht werden muss. Also, ich plane etwas, setze es um und schule am Ende die Mitarbeiter, in der Hoffnung, dass etwas Gutes dabei herauskommt. Kann man so machen, ist aber nicht wirklich Digitalisierung. Das Problem ist, meines Erachtens, dass das Wort schon vorbelegt ist und ein falsches Bild erzeugt.

Digitale Technik so zu nutzen, dass alle Arbeiten die festen Regeln unterliegen durch diese erledigen zu lassen um den Menschen die mit diesen Lösungen arbeiten, Freiräume zu schaffen. Den Kunden Möglichkeiten zu bieten, schnell und unkompliziert mit einem in Kontakt zu treten und seine Sorgen ernst zu nehmen.

Fragen beantworten und Anregungen aufnehmen ist jedoch eine komplexe Aufgabe. Denn es bedeutet für jeden, der in Kontakt zu Kunden oder anderen Geschäftspartnern tritt, aufmerksam auf das zu achten, was zwischen den Zeilen steht oder was neue Fragen aufwirft. Genauso gilt das für die Mitarbeiter untereinander. Fragen klären, deren Antworten keinen festen Regeln unterliegen. Die Technik sollte dabei nur unterstützend im Hintergrund stehen. Nahezu unsichtbar.

Denn das, was kompliziert ist, kann die Maschine. Das Komplexe ist die wahre Herausforderung, mit der wir punkten können.”

 

Zum ZUKUNFTSDIALOG

Ich lade Sie ein, sich hier im Austausch einzubringen bzw. mitzudiskutieren.

Meine Meinung? Ich stimme dem Statement von Mathias absolut zu. Beim Thema Digitalisierung geht es um weit mehr als nur um technologisch umgesetzte Lösungen und Innovationen. Auch ich sehe Komplexität im Zuge des digitalen Wandels als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – und zugleich vielfältige Chancen und enormes Potenzial, wenn wir uns selbst die Kapazitäten dafür schaffen. Genau darin sollte uns Technik auch unterstützen.

Wenn wir in der Lage sind, komplex zu denken, uns (wieder) mehr auf unsere kognitiven Fähigkeiten besinnen – die naturgegeben und bis ins hohe Alter entwicklungsfähig sind (Stichwort lebenslanges Lernen) – und wenn wir uns mehr denn je unserer kreativ-schöpferischen Stärken, sogenannten “Soft Skills” und dem Zusammenwirken von Menschen unterschiedlichster Perspektiven bedienen. Dann werden wir auch in Zeiten von zunehmender Komplexität und Veränderungsdynamik in der Lage sein, die Digitalisierung nicht nur “zu bewältigen”, sondern gerade mithilfe der Digitalisierung wirklich wertschöpfende und unternehmerisch erfolgreiche Lösungen schaffen. Menschlich und wirtschaftlich.

 

Was denken Sie über das Statement von Mathias?
Wie stehen Sie zum Thema Digitalisierung bzw. digitaler Wandel?

Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion hier zum Austausch und zur Diskussion*. Alternativ können Sie den Beitrag direkt über die Social Media-Kanäle kommentieren.

(*Bitte beachten Sie, dass die Freischaltung von Kommentaren im Blog verzögert erfolgt.)

Hier zum Beitrag bei LinkedIn, Twitter, Facebook und Xing.

 

Wie heißt es so schön? Sharing = Caring.

Ich würde mich freuen, wenn Sie den Beitrag von Mathias Wrede mit Ihrem Netzwerk teilen, zu dieser Aktion in Ihrem Blog verlinken und als Impulsgeber/in auch Statements der anderen teilen. Vielen Dank!

 

Werden Sie selbst Impulsgeber*in

Erfahren Sie mehr zu dieser Aktion und lesen Sie meinen Artikel und Aufruf zum Gastbeitrag in meinem Blog rund um Gesundheit, Wandel der Arbeitswelt und Digitalisierung:
Impulsgeber und Mitgestalter (m / w) für das #WeeklyDigitalStatement gesucht.

Was verbinden Sie Positives mit Digitalisierung?
Schreiben Sie mir Ihr Top-Statement der Woche!
Wofür stehen Sie in Ihrer Arbeit?

Teilen Sie Ihre Impulse, gerne zusammen mit einem Kurzprofil von Ihnen mit Ihrer Passion, Vision und Mission rund um Digitalisierung und werden Sie Mitgestalter*in im ZUKUNFTSDIALOG.Blog. Mit dem #WeeklyDigitalStatement, immer sonntags.

Hier finden Sie bisherige Beiträge zu dieser Aktion und alle Statements zu Digitalisierung. Die ersten Statements vor dem Update folgen hier in Kürze nach Überarbeitung.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen!

 

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