Stefanie Dadson – #WeeklyDigitalStatement Nr. 23/18

“Noch so Komplexes kann durch Digitalisierung verständlich gemacht werden. Gemeinsam und zum Nutzen aller.“

 

Das #WeeklyDigitalStatement Nr. 23/18 stammt von Stefanie Dadson aus München.

Wie heißt es so schön: “In der Kürze liegt die Würze”. Und das, obwohl das berufliche Umfeld von Stefanie mit dem Spezialgebiet der betrieblichen Altersversorgung (bAV) alles andere als mal eben kurz abgehakt ist. Aber durch Digitalisierung wird das Ganze auch verständlicher und für alle zugänglich. Und genau darum geht’s.

In diesem Sinne: Liebe Stefanie, vielen Dank für diesen knackigen Impuls!

 

Was braucht es, damit Digitalisierung für alle verständlich und zugänglich wird?

Wo sehen Sie Chancen durch Digitalisierung und Plattform-Lösungen, z.B. für solche komplexen HR-Prozesse wie der bAV?

👉 Diskutieren Sie mit, hier im #ZUKUNFTSDIALOG und schreiben Sie uns Ihre Gedanken dazu! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

 

Über Stefanie Dadson

Stefanie Dadson, Director Corporate Communications bei der xbAV AG, Dipl. Kommunikationswirtin (Bildquelle: © xbAV)

Stefanie Dadson ist Director Corporate Communications bei der xbAV AG. Nach einigen Jahren Agentur und PR für Plattformen und Softwareunternehmen wechselte sie 2015 auf die Unternehmensseite, zu xbAV, einem Plattformbetreiber für betriebliche Altersversorgung. Damals seien sie etwas über zwanzig Leute gewesen, die an der Digitalisierung der Betriebsrente gearbeitet haben. Mittlerweile sind es über 120. Neben dem Standort München haben sich die Standorte Berlin und Saarbrücken etabliert.

Mit ihrer Technologie möchten sie dazu beitragen, dass Altersvorsorge für alle einfach wird. Und besser planbar.

HIER VERNETZEN UND MEHR ERFAHREN

Social Media: Stefanie Dadson bei TwitterLinkedIn und Xing.
Unternehmenswebseite: www.xbav.de

 

 

ZUM ZUKUNFTSDIALOG

Auf meine Frage “Warum gerade dieses Zitat?” antwortete mir Stefanie: “Jeder soll ein informierter Entscheider werden. Und es gibt viele weitere Themen, die digital verständlich gemacht werden können. Damit das für alle gilt – und darum muss es gehen – liegt mir Diversity besonders am Herzen.”

Und damit komplexe Zusammenhänge durch Digitalisierung auch für jeden verständlich und zugänglich werden, müssen ihrer Meinung nach auch alle Beteiligten an einen Tisch. Sich wirklich, ehrlich, menschlich austauschen und vernetzen. Erst analog, dann digital.

Dem kann ich nur zustimmen. Mehr zum Thema digitale betriebliche Altersversorgung und eine Checkliste zur Auswahl geeigneter Plattformlösungen finden Sie bei Interesse zum Beispiel im aktuellen Beitrag bei Haufe Online: Was digitale bAV-Plattformen können müssen. Ein Artikel von Martin Bockelmann, Gründer und Vorstandsvorsitzender der xbAV AG.

 

Meine Gedanken und Erfahrung dazu

Digitalisierung bietet auch aus meiner Perspektive auf vielen Ebenen Chancen für mehr Teilhabe, Partizipation und Inklusion. Zum Beispiel, indem relevantes Wissen zu Gesundheitsthemen und im Arbeitsprozess sowie Unterstützungsangebote für persönliche Lebenslagen leicht zugänglich gemacht werden und bedarfsorientiert zur Verfügung stehen, unabhängig von Ort und Zeit. Darüber hinaus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, um Menschen in ihrer Handlungs- und Entscheidungskompetenz bei komplexen Zusammenhängen zu unterstützen.

Eigentlich braucht es ja “nur” die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Form am richtigen Ort. Oder?

Wenn es doch so einfach wäre … Allein durch Digitalisierung und Vernetzung passiert das jedenfalls noch nicht. Um in Zeiten von zunehmender Komplexität und Veränderungsdynamik von den Vorteilen der Digitalisierung wie Prozesseffizienz, subjektiver Arbeitserleichterung, administrativer Entlastung, einer schnelleren Abstimmung durch zeit- und ortsunabhängige Kommunikation und übergreifende Zusammenarbeit aller Akteure sowie flexibler Arbeitsgestaltung etc. profitieren zu können und sowohl Kunden als auch Mitarbeitenden einen leichten Zugang und exzellenten Service zu bieten, sind auch bei der ausgefeiltesten digitalen Lösung die wichtigsten Schritte zuvor im persönlichen Dialog zu gehen.

Miteinander und in Interaktion. Von Mensch zu Mensch. In erster Linie geht es um Zuhören, Beobachten und Wahrnehmen, um die wirklichen Probleme und Bedürfnisse zu erkennen. Ursachen und Zusammenhänge müssen hinterfragt und mit den gewonnenen Erkenntnissen im Kontext und je nach Situation kombiniert werden, um das große Ganze zu verstehen.

Dann kann man sich gemeinsam auf Lösungssuche begeben, ausprobieren, auch mal unkonventionelle Wege gehen und neue Herangehensweisen in Betracht ziehen. So findet man zusammen am besten heraus, wo und wie Digitalisierung in diesem Prozess optimal unterstützen kann oder ganz neue Möglichkeiten erschließt, was sich anfangs oft noch gar nicht konkretisieren lässt.

 

Gemeinsam – von Menschen für Menschen

Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie soll Menschen nutzen und Mehrwert erzeugen. Nur dann sind Innovationen auch Innovationen und nicht nur technologische Neuentwicklungen, die am Ende nach dem ersten Hype nicht mehr nachgefragt werden.

Neben einer ganzheitlichen digitalen Strategie braucht es dafür vor allem auch die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Menschen “an der Basis”. Denn um sie geht hier, und darum, sie im Arbeitsprozess und in persönlichen Lebenslagen zu unterstützen. Vertrauens- und Beziehungsaufbau, Transparenz und Klarheit in der Kommunikation und Vielfalt gehören von Anfang an dazu.

Für mich ist genau das jedenfalls auch eines der wesentlichen “Schätze” in der Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitenden und Partnern. Und noch dazu überaus hilfreich beim Ausbau meiner digitalen Beratungsangebote.

Als ich mich vor knapp über einem Jahr selbständig gemacht habe, konnte ich noch kein klares Bild davon zeichnen, was ich von den vielen Ideen diesbezüglich konkret umsetzen möchte und wie es einmal sein soll. Doch die Konturen schärften sich immer mehr, mit jeder Erfahrung, jedem Feedback und jeder Erkenntnis, die ich im direkten Kontakt und Austausch gewonnen habe und auch durch meine Netzwerkaktivitäten fortlaufend aus verschiedenen Perspektiven gewinne. Vieles fließt in den Entwicklungsprozess mit ein und ist auch persönlich bereichernd, vieles verwerfe ich aber auch wieder. Denn, oh Wunder: Mit dem Ergebnis ist man nie fertig. Und das ist auch gut so. Das macht Lebendigkeit aus.

“Lebendige” digitale Lösungen entstehen dort, wo die Beteiligten bei der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Anfang an involviert sind und mitgestalten können und wollen. Denn wir Menschen können unabhängig von Positionen, Rollen und Funktionen viel voneinander lernen, ob im privaten oder geschäftlichen Bereich, wenn jeder für sich auch über den eigenen Tellerrand hinaus schaut.

Warum also nicht auch im B2B-Bereich auf Co-Kreation für neue, zukunftsweisende Lösungen im HR- und Gesundheitsmanagement setzen? Davon können letztlich alle profitieren.

 

Was meinen Sie?

Was denken Sie über das Statement von Stefanie Dadson? 
Wie wird Digitalisierung für alle verständlich und zugänglich?
Welche Rolle spielt Diversity (Vielfalt) im Zusammenspiel mit Digitalisierung?
Wie organisieren Sie komplexe HR-Prozesse wie etwa die betriebliche Altersversorgung in Ihrem Unternehmen? Wo sehen Sie ggf. weitere Vorteile durch Digitalisierung und integrierte Plattform-Lösungen?

 

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung und Anregungen und freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!
Nutzen Sie gerne das Kommentarfeld hier oder schreiben Sie uns über die Social Media-Kanäle.
Hier gelangen Sie zum Beitrag bei LinkedIn, Twitter, Facebook und Xing.

 

Wie heißt es so schön? Sharing is Caring!

Ich freue mich, wenn Sie den Beitrag von Stefanie Dadson mit Ihrem Netzwerk teilen und zu dieser Aktion verlinken. Vielen Dank dafür!

WERDEN SIE SELBST IMPULSGEBER*IN

Sie sind herzlich eingeladen! Worum es bei dieser Aktion mit dem #WeeklyDigitalStatement geht, erfahren Sie hier: Impulsgeber und Mitgestalter (m / w) für das #WeeklyDigitalStatement gesucht.

Was verbinden Sie Positives mit Digitalisierung?
Welches ist Ihr Top-Statement?

 

Teilen Sie Ihr Statement und schreiben Sie mir, gerne zusammen mit einem Foto und Kurzprofil von Ihnen, Ihrer Passion, Vision und Mission rund um das Thema Digitalisierung.

Wofür stehen Sie in und mit Ihrer Arbeit?

 

Schauen Sie sich auch gerne die bisherigen Beiträge anderer Impulsgeber*innen an, lassen Sie sich inspirieren und vernetzen Sie sich – und werden Sie Impulsgeber*in im ZUKUNFTSDIALOG-Blog. Mit dem #WeeklyDigitalStatement, immer sonntags.
Ich freu´mich drauf!

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