Cornelius Knopp – #WeeklyDigitalStatement Nr. 25/18

“Digitalisierung ist nicht die von der Unternehmensleitung erzwungene Nutzung von Software, Digitalisierung ist das Überdenken und Verbessern von Abläufen und Konzepten. Prozesse werden nicht besser, nur weil sie digital ausgeführt werden.“

 

Das #WeeklyDigitalStatement Nr. 25/18 stammt von Cornelius Knopp aus Göttingen.

Lieber Cornelius, vielen Dank für Deine Mega-schnelle Reaktion auf meinen Post bei Twitter! Ich freue mich, dass Du meiner Einladung gefolgt bist, bei dieser Initiative mitzumachen und den Dialog über die Gestaltung des digitalen Wandels im Bereich der Gesundheitsversorgung anregen möchtest.

 

Kann man durch das Einführen von Software Probleme lösen? Von oben verordnet?

Wozu dienen digitale Technologien? Wobei können sie uns sinnvoll unterstützen?

Angenommen, es geht bei Digitalisierung nicht primär um IT-Nutzung, sondern darum, dass Menschen im Zusammenspiel von Systemveränderungen / Organisation und Technologie von ihr bestmöglich profitieren – und damit auch Unternehmen – Was braucht es für den digitalen Wandel?

 

👉 Diskutieren Sie mit im #ZUKUNFTSDIALOG! Lesen Sie auch die Gedanken von Cornelius Knopp unter seinem Kurzprofil) und schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

 

Über Cornelius Knopp

Cornelius Knopp, Medizininformatiker und Rettungssanitäter aus Göttingen, Mitglied bei #Gesundheit (Bild: © privat)

Cornelius Knopp ist Master-Student der Medizinischen Informatik an der Georg-August-Universität Göttingen sowie wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen.

Ehrenamtlich ist er zudem als Rettungssanitäter und Gruppenführer im Bereich Katastrophenschutz beim Malteser Hilfsdienst Göttingen engagiert.
Außerdem engagiert er sich bei der Initiative Hashtag Gesundheit e. V. (#Gesundheit) für die Digitalisierung im Gesundheitswesen und koordiniert zusammen mit Christian P. Krohne (siehe Statement 22/18) die Online-Aktivitäten des Vereins.

 

#Gesundheit versteht sich als Plattform und Ideenwerkstatt für das Gesundheitswesen und will insbesondere Studenten und jungen Berufseinsteigern mit neuen Denkweisen mehr Stimme für ein modernes Gesundheitssystem verleihen.

Sein Interesse am Thema Digitalisierung ist einerseits beruflicher Natur, andererseits ist jedoch gerade im Bereich der Gesundheitsversorgung die Interpretation des Digitalisierungsbegriffs äußerst weit gefasst. Die oft verbreitete Fehlinterpretation dessen, was Digitalisierung ausmacht, motiviert ihn zur Aufklärung.

 

HIER VERNETZEN UND MEHR ERFAHREN

Social Media: Cornelius Knopp bei XINGTwitterResearchGate und ORCID.
Unternehmenswebsite: Hashtag Gesundheit

 

 

ZUM ZUKUNFTSDIALOG

Auf meine Frage “Warum gerade dieses Zitat?” schilderte mir Cornelius, dass ihm das erlebte und offenbar vielerorts noch übliche Vorgehen in der Praxis bei der vermeintlichen “Digitalisierung” resp. “digitalen Transformation” dazu bewegt hat: Man digitalisiert Prozesse, um aus analog nun digital zu machen. Oder wie? Lesen Sie selbst!

Cornelius dazu: “Die Inspiration zu diesem Zitat basiert vor allem auf der 1:1 Übernahme von Prozessen und Formularen aus der „analogen“ in die „digitale“ Welt. Beispielhaft können hier klinische Laboranforderungen genannt werden. Die Formulare werden zumeist identisch der Papierversion in der jeweiligen Software abgebildet und anschließend entsprechend oft ausgedruckt und auf den gleichen Wegen verteilt. Dies dauert in der Regel länger als ein händisches Ausfüllen und spart weder Zeit noch Ressourcen oder Platz.”

Der Unterschied zur „alten“ Papierakte? Alles ist getippt statt handgeschrieben. Verbessert die Lesbarkeit, ändert sonst jedoch nichts!

 

Selbst wenn wir uns vom vergleichsweise langsamen Wandel im Gesundheitswesen in andere Bereiche bewegen, sind die prinzipiellen Verständnisprobleme oft die gleichen. Die Ausbildung im Katastrophenschutz umfasst beispielsweise bis heute die Übermittlung einer Meldung mittels 4-fach Vordruck (Meldevordruck). So modern die Softwaresysteme zur digitalen Einsatzführung sind, der 4-fache Ausdruck einer digital erfassten Meldung kommt oft weiterhin zum Einsatz.

Wäre eine (erheblich schnellere) digitale Übertragung nicht im Sinne Aller? Immerhin geht es oft um wertvolle Zeit.

 

Was meinen Sie?

Was denken Sie über das Statement von Cornelius Knopp? 
Was könnten weitere Beweggründe und Verbesserungen im Gesundheitswesen, aber auch in anderen Bereichen sein, wenn man nicht nur digitalisiert, sondern gleichermaßen transformiert?
Wie können solche tiefgreifende Systemveränderungen gestaltet werden, damit Menschen digitale Technologien sinnvoll zu nutzen wissen, Arbeitsweisen, Prozesse und Organisation dynamischer und verbessert werden?

Welche Fragen stellen Sie sich?

 

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung und Anregungen und freuen uns auf den Dialog mit Ihnen!
Nutzen Sie gerne das Kommentarfeld hier oder kommentieren Sie über die Social Media-Kanäle.
Hier gelangen Sie direkt zu den Beiträgen bei LinkedInTwitter, Facebook und Xing.

 

Wie heißt es so schön? Sharing is Caring!

Herzlichen Dank dafür, wenn Sie diesen Beitrag mit Ihrem Netzwerk teilen oder Sie zu dieser Aktion verlinken, damit mehr von dieser Initiative erfahren!

WERDEN SIE SELBST IMPULSGEBER*IN

Sie sind herzlich eingeladen! Worum es bei dieser Aktion mit dem #WeeklyDigitalStatement geht, erfahren Sie hier: Impulsgeber und Mitgestalter (m / w) für das #WeeklyDigitalStatement gesucht.

Was verbinden Sie Positives mit Digitalisierung?
Worin sehen Sie Vorteile in Ihrer Arbeit?
Wie gestalten Sie selbst den Wandel mit?

 

Teilen Sie Ihre Leidenschaft, Mission und Vision rund um das Thema Digitalisierung mit uns!

Wie? Schicken Sie mir Ihr #WeeklyDigitalStatement, mit einem Kurzprofil, Foto und Ihren Social Media-Links – als Blogger*in auch gerne einen passenden Artikel-Link – an info(at)karin-kelle-herfurth.de.

 

Ich freue mich drauf, wenn ich mit Ihnen den #ZUKUNFTSDIALOG moderieren darf: den digitalen Austausch zu Ihrem persönlichen Statement und Kernthema. Hier im Kommentarfeld oder in den sozialen Netzwerken. Jeden Sonntags lade ich dazu mit einem neuen #WeeklyDigitalStatement ein.

 

Schauen Sie sich gerne die bisherigen Beiträge anderer Impulsgeber*innen an, lassen Sie sich inspirieren und vernetzen Sie sich – und werden Sie auch Impulsgeber*in im ZUKUNFTSDIALOG-Blog.
Toll, wenn Sie dabei sind!

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