Olaf Graßnick – #WeeklyDigitalStatement Nr. 28/18

„Digitalisierung bringt Dich an emotionale Grenzen. Sei Dir dessen bewusst. Nimm Dein Herz in die Hand und überwinde sie. Du schaffst es!“

Das #WeeklyDigitalStatement Nr. 28, das vorletzte in diesem Jahr, hat mir Olaf Graßnick aus Berlin geschickt. Herzlichen Dank für Deinen Impuls und die Offenheit bei der Frage nach dem Beweggrund für dieses Statement, lieber Olaf!

Diese Woche geht es damit im #ZUKUNFTSDIALOG nun einerseits um emotionale Anforderungen und das subjektive Erleben der Digitalisierung.

Andererseits geht es darum, welche Rolle und Bedeutung das eigenverantwortliche, selbstbestimmte Handeln jedes Einzelnen spielt, um den digitalen Wandel nicht nur zu überstehen, sondern proaktiv und kreativ zu gestalten und Chancen für sich zu nutzen.

👉 Wir laden Sie ein zum #ZUKUNFTSDIALOG!

Kommentieren Sie gerne, was Sie bewegt und einbringen möchten!

Über Olaf Grassnick

Olaf Graßnick, Organisator und Consultant, Organisations- und Produktivitätsmanagement der Berliner Sparkasse (Bild: © Olaf Graßnick / Fotostudio Urbschat)

Olaf Graßnick beschreibt sich als “Mauerkind”, geboren 13.08.1961 in Minden/Westfalen und familiär geprägt von der deutsch-deutschen Trennung. Wie er diesen Einschnitt erlebt hat, hat er in einem Interview zum 50-jährigen Geburtstag der Mauer dargelegt. Es sei bei der Stiftung Berliner Mauer archiviert.

Vom Beruf Bankkaufmann und Betriebswirt, ist Olaf ein wahres “Sparkassenurgestein”, zunächst langjährig im Vertrieb und jetzt im Betrieb – im Bereich Organisation und Change Management.

Seine Interessen und Fortbildungen in Psychologie, Philosophie und Kommunikation verknüpft er heute auch im Counseling und Coaching, um Menschen und Unternehmen in Veränderungsprozessen zu unterstützen.

In seiner Freizeit erkundet Olaf gerne Land und Wasser, durch Radeln, Skifahren, Wandern und Wassersport (Motorboot).

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Social Media: Olaf Graßnick bei Twitter und LinkedIn.
Unternehmenswebseite: Olaf-Graßnick.de

ZUM ZUKUNFTSDIALOG

Angesprochen auf die Frage, was ihn zu diesem Statement bewegt hat, antwortete mir Olaf:

“Es ist sehr spontan entstanden. Gestern hatte ich wieder dieses seltsame Gefühl, dass die Menschen um mich herum einfach zu träge, ängstlich und unmutig sind, um Dinge zu bewegen. Wie viel einfacher es ist, zu Jammern und sich an gegebenen Strukturen und Gewohnheiten festzuhalten.

Sicher ist das menschlich, verständlich und auch normal, doch Digitalisierung und persönliche Entwicklung gehört einfach untrennbar zusammen. Technik, Organisation und der Mensch (T-O-M) bilden einen Dreiklang, den es in Harmonie zu bringen gilt. Ein schwieriges Unterfangen, gerade wenn alles tobt und Veränderung propagiert wird.

Es scheint einfacher, anderen die Verantwortung zu geben, nach Meilensteinen, Plänen, Organigrammen usw. zu schreien als sich selbst zu bewegen. Motto: Mach mich lachend. Das hat mich schon immer gestört.

Ganz sicher ist das Statement auch eine Art Selbstmotivation, um im Gewässer der Piesepampels nicht unterzugehen … (Deshalb auch Grenzen…).”

Mein Kommentar

Nun, Selbstmotivation ist eine Eigenschaft, die Weiterentwicklung und unser Überleben sichert. Erfolgreich Digitalisierung zu gestalten, heißt auch, motiviert und bereit zu sein, Grenzen zu überwinden. Von außen gesetzte wie eigene Grenzen.

Sich zu öffnen für Neues, sich auf Unbekanntes einzulassen, sich mutig den Herausforderungen von heute und morgen zu stellen, neue Erfahrungen zu machen und lebenslang zu lernen.

Dafür braucht es vor allem auch Vertrauen – Vertrauen in andere, in die Organisation, in sein Team, in Führungskräfte, in Mitarbeitende, und in sich selbst, das zu schaffen. Zusammen.

Die Digitalisierung – oder vielmehr die damit einergehenden Veränderungen stellen enorme Anforderungen an jeden von uns. Wir werden mit unseren Grundbedürfnissen nach Sicherheit und Stabilität in dieser schnelllebigen und technisierten Welt immer wieder auf die Probe gestellt.

Es kommt mehr denn je auf uns selbst an und unsere Entscheidungen. Es geht um selbstverantwortliche Entscheidungen, inwieweit wir die digitale Zukunft lebenswert und für gutes oder sogar besseres Arbeiten und Zusammenarbeiten mitgestalten wollen.

Und es geht auch um Selbstführung, um die Kompetenz zur Reflexion und Selbststeuerung, um den sorgsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen, um Resilienz und Selbstorganisation.

Insofern könnten wir auch zu der Frage in den Austausch gehen, wie diese Vertrauensbasis (wieder) hergestellt werden kann, Kompetenzen im betrieblichen Kontext systematisch aufgebaut und trainiert werden und selbstorganisiertes Handeln durch individuelle Unterstützung und strukturelle Rahmenbedingungen stärker gefördert werden können. Nicht zuletzt geht es am Ende ja auch um die „digitale Fitness“ von Menschen und Organisationen.

Was denken Sie?

Wir sind gespannt auf freuen uns auf Ihre Meinung und Anregungen im Dialog mit Ihnen!
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WERDEN SIE SELBST IMPULSGEBER*IN

Sie sind herzlich eingeladen! Worum es bei dieser Aktion mit dem #WeeklyDigitalStatement geht, erfahren Sie hier: Impulsgeber und Mitgestalter (m / w) für das #WeeklyDigitalStatement gesucht.

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Wie? Schicken Sie mir Ihr #WeeklyDigitalStatement, mit einem Kurzprofil, Foto und Ihren Social Media-Links – als Blogger*in auch gerne einen passenden Artikel-Link – an info(at)karin-kelle-herfurth.de.

Ich freue mich, wenn ich mit Ihnen den #ZUKUNFTSDIALOG moderieren darf: den digitalen Austausch zu Ihrem persönlichen Statement und Kernthema. Hier im Kommentarfeld oder in den sozialen Netzwerken. Jeden Sonntags lade ich dazu mit einem neuen #WeeklyDigitalStatement ein.

Schauen Sie sich gerne die bisherigen Beiträge anderer Impulsgeber*innen an, lassen Sie sich inspirieren und vernetzen Sie sich – und werden Sie auch Impulsgeber*in im ZUKUNFTSDIALOG-Blog.
Toll, wenn Sie dabei sind!

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