Checkliste für Gesundheits-Apps

Gesundheits-Apps sind immer mehr im Kommen und dürfen nach der neuen Gesetzgebung bei medizinischer Indikation auch ärztlich verordnet werden.

Ein Beispiel für eine solche Anwendung ist die Migräne-App, die ich hier vor kurzem vorgestellt habe.

https://karin-kelle-herfurth.de/2020/01/03/mit-neuer-migraene-app-besser-informiert-und-weniger-kopfschmerzen/

Noch bestehen allerdings viele Unsicherheiten und Unwissenheit in Bezug auf IT-Sicherheit und die Datenschutz-Gegebenheiten seitens der App-Entwickler.

Leider liegt hier nach wie vor ein großer Graubereich vor, der angesichts der rasanten Entwicklungen auch zukünftig kaum zu regulieren, geschweige denn zu überblicken sein wird.

Nicht alles, was man sich heute in den App-Stores herunterladen kann, ist eine geprüfte „Gesundheits-App“, sinnvoll und sicher.

Umso mehr braucht es Hilfestellung bei der Qual der Wahl, damit Patienten (und auch Ärzte) von nützlichen digitalen Tools profitieren und mehr Orientierung bekommen, woran sie gute Anwendungen erkennen, die sie bedenkenlos nutzen können.

Dafür hat das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. eine Checkliste erarbeitet.

Diese soll den kompetenten Umgang mit den neuen Tools unterstützen und auch ihre Verbreitung fördern, um Patienten mehr Möglichkeiten für ihr persönliches und selbstbestimmtes Gesundheitsmanagement an die Hand zu geben.

Hier geht’s direkt zur interaktiven Checkliste:

https://www.aps-ev.de/app-checkliste/

Die wurde sogar vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZ) empfohlen, wie das Ärzteblatt hier schreibt:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109644/Deutsches-Krebsforschungszentrum-empfiehlt-Checkliste-fuer-Gesundheits-Apps

Gute Sache, finde ich.

Nutzen Sie auch Gesundheits-Apps?

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