Für Ihren gesunden Erfolg

Informatives, Praktisches und Nützliches: Hier finden Sie kostenfreie Downloads, Tools und Impulse für Ihr Wissen, Können und stressfreies Umsetzen im Alltag.

Eine Auswahl an Artikeln, Podcasts und Videos sowie Methoden und Materialien als Anregung aus meinen Workshops und Online-Programmen.

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Mein Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.

Inhaltsverzeichnis

Impulse rund um Gesundheit, persönliche und berufliche Erfüllung und Veränderungsprozesse mit Fokus auf Selbst- und Unternehmungsführung, neue und digitale Arbeitsformen.

Meine Gastartikel, Podcasts und Interviews, Mitschnitte von Live-Konferenzen mit anderen Experten und Kolleginnen zu ausgewählten Themen finden Sie unter der Rubrik Begegnen

Was ist Gesundheit? - (M)ein bio-psycho-soziales Modell

Gesundheit ist nicht nur ein gesellschaftlicher Megatrend. Sie ist vor allem ein persönlicher Wert und hohes Gut für Lebensqualität. Doch was gesund ist und gesund hält, darauf gibt es keine einfache und kurze Antwort. Ich kann Ihnen jedoch sagen, was Gesundheit nicht bedeutet: die Abwesenheit von Krankheit. Dazu mehr:

Wer Gesundheit weiter denken und verstehen möchte, ist eingeladen, sich hier mit einer anderen Art und Weise der Bedeutungs-Zuschreibung und den bio-psycho-sozialen Dimensionen von Gesundheit zu befassen. Die Abbildung zeigt ein von mir entwickeltes einfaches Modell zur ersten Einordnung. 

Detail-Erklärungen dazu finden Sie in diesen 5 Menüpunkten. Zur besseren Übersicht ist ein Extra-Webbereich geplant. So bekommen Sie zumindest eine Vorstellung davon, wie ich darüber denke und auf welcher Haltung und Vorgehensweise meine Arbeitsweise im Health & Business Counseling beruht. Einen Beratungsansatz, der Gesundheit, Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung systematisch und kompetenzorientiert integriert.

Und nun wünsche ich Ihnen viel Freude und neue Erkenntnisse beim Lesen und Wirken lassen.

Mit Health & Business Counseling möchte ich Ihnen Gesundheit auf eine andere Art und Weise näher bringen und in Form von digitalen Beratungs- und Lernangeboten in den Alltag der Menschen bringen. Dort, wo Gesundheit stattfindet, eingebunden in Ihr Lebensumfeld und Ihre Arbeitsumgebung.

Es ist keine klassische ärztliche Schule, sondern eine erweiterte medizinische, psychosoziale und gesundheitsökonomische Perspektive und konstruktivistische Sichtweise. Sie stellt vor allem viele Fragen, um Selbstbefähigung anzuregen.

Als Ärztin, Theoretikerin, Praktikerin und Strategin habe ich den Ansatz in den letzten Jahren durch Anwenden und konzeptionelles Verfeinern weiterentwickelt. Die Grundlagen wurden in vielen klinischen Bereichen, Unternehmen und Organisationen eingesetzt. Das Wissen will ich in einer digitalen Form und online-basiert breiter zugänglich machen. Das hier ist eine Zwischenlösung für Entwürfe und zum Experimentieren. Dadurch kann ich Sie an der unfertigen Form teilhaben lassen.

Wie Sie über Gesundheit denken, ist Ihnen völlig frei überlassen. In der gedanklichen Konstruktion Ihrer Wirklichkeit gibt es kein richtig oder falsch. Und Sie können sich darauf verlassen, dass Sie hier nichts fertig Gedachtes bekommen. Es hat nicht den Anspruch, es will lebendig sein.

Entscheidend ist: welche Bedeutung, welchen Sinn & Wert schreiben Sie Gesundheit zu?

Eine der ersten Fragen, die ich Klientinnen und Klienten mit gesundheitsbezogenen Anliegen in der Beratung und im Counseling stelle, lautet:

“Was verstehen Sie unter Gesundheit?” bzw. “Was genau bedeutet für Sie gesund sein”?

Dabei zeigt sich immer wieder, dass die wenigsten zuvor schon mal tiefergehend darüber nachgedacht haben. Das ist normal. Es tut im Alltag auch nicht Not. Spätestens wenn ein Problem bemerkt wird und dies Leidensdruck auslöst, ist jedoch essenziell, Klarheit darüber zu haben und ein gemeinsames Verständnis davon zu entwicklen, worum es geht und wo die Reise hingehen soll. Sonst redet man aneinander vorbei oder man bleibt nur an der Oberfläche. Dann ist der Effekt nicht nachhaltig.

Die Kernbotschaft ist: Was Gesundheit bedeutet, ist nicht eindeutig und klar zu bestimmen. Gesundheit ist aus fachlicher Sicht, durch medizinisches Wissen oder objektivierte Befunde nicht sicher von Krankheit abgrenzbar und auch nicht endgültig definierbar. Kurzum: Niemand hat die Deutungshoheit. Gesundheit wird subjektiv erlebt und als persönliches Befinden individuell unterschiedlich wahrgenommen.

Gesundheits- und Krankheitseffekte mit hinreichend nachvollziehbarer Ursache-Wirkungs-Kette können auf wissenschaftlicher Basis beobachtet, erklärt, Ergebnisse gemessen und interpretiert werden. Zum Beispiel mithilfe von bildgebender Diagnostik, medizinischen oder psychologischen Funktions- und Leistungstests. 

Subjektiv werden Symptome auf körperlicher, psychischer (mental-emotionaler) und auf sozialer Ebene eher “weich” umschrieben. Nicht immer finden wir die passenden, klaren Worte und weil wir so selten über unser Befinden sprechen, sind wir sprachlich auch nicht sonderlich geübt darin. Auch das kann ein Grund sein, warum Beschwerden somatisiert werden, um sich körperlich ausdrücken. 

Deswegen gehört Selbstausdruck und Kommunikation auch zum Gesundheitstraining. Unser Befinden im Arbeitskontext und Lebensumfeld wird durch unbewusstes und bewusstes Wahrnehmen und Erleben geprägt. Wir fühlen und denken. Non Stop. 

Im Erkenntnisprozess spielen auch abstrakte Vorstellungen über das Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele eine Rolle. Oder das Zuschreiben von Sinn und Lebenszielen auf spiritueller Ebene. Dies zählt gleichzeitig zu gesundheitlichen Ressourcen, Kraftquellen, die in herausfordernden Zeiten unterstützen.

Gesundheit als Kontinuum im Salutogenese-Konzept

Mir persönlich sagt die Beschreibung eines Gesundheitskontinuums von Aaron Antonowsky als Ansatz zum Konzept der Salutogenese zu: Demnach ist Gesundheit als ein dynamischer Prozess des Wohlbefindens zu sehen, der lebenslang gestaltbar ist.

Kontinuum bedeutet in diesem Fall nach meiner Interpretation, es gibt kein gesund oder krank, sondern vielmehr ein permanentes Spannungsfeld, das es individuell und je nach Lebenssituation und -phase immer wieder auszuloten gilt. Gesundheit und so auch die Lebensqualität ist höchst individuell, subjektiv, situativ.

Jeder Mensch versteht etwas anderes unter “gesund sein” und braucht etwas anderes, um sich gesund zu fühlen. Und so gibt es auch nicht die eine Standardlösung für alle und kein Rezept, was nach Best Practice-Manier und Schritt für Schritt Anleitungen beliebig skalierbar für bestimmte Gruppen funktioniert.

Dafür können Sie sich hier Anregungen holen und wenn Sie möchten, mit mir zusammen ein für Sie maßgeschneidertes Gesundheitskonzept und Kompetenzen entwickeln, die Sie sehr viel weiter im Wissen und Verstehen bringen und in der Praxis tiefer reflektieren und lernen lassen.

Das bio-psycho-soziale Modell von Gesundheit und Krankheit eint das Zusammenwirken von biologischen Systemen (Organismus, Körper), psychischen Systemen (Bewusstsein, Denken und Fühlen) und sozialen Systemen (Kommunikation, Organisation) unter dem Einfluss person- und umweltbezogener Faktoren.

Der Mensch ist eine Leib-Seele-Einheit und ein soziales Wesen, wir leben in Beziehungen und sind auf Resonanz angewiesen. Gesundheit baut auf ein ganzheitlich orientiertes Verständnis und Bewusstsein, das dies einbezieht und dem Wissen, dass keine Trennung zwischen Körper, Geist und Seele existiert – bzw. diese lediglich künstlich und theoriebasiert geschaffen ist

Dennoch ist die breite Wahrnehmung von Gesundheit in der Öffentlichkeit und auch in der Medizin immer noch stark somatisch, also sehr körperbezogen orientiert. Oft begegnet mir auch ein eher mechanistisches und monokausales Verständnis dahingehend, dass Gesundheit bzw. die Erhaltung und Wiederherstellung auf wenige “Einstellungs-Parameter” zu reduzieren sei, an denen man wie Stellschrauben drehen könnte.

Doch der Mensch ist keine Maschine und das Gesundheitswesen kein Reparaturbetrieb, Ärztinnen und Ärzte keine Handwerker und Technikerinnen, die etwas instandsetzen, auch wenn das zuweilen so anmutet.

Auf diesen Aspekt bin ich unter anderem in diesem Artikel eingegangen: New Health ohne Verordnung.

 

Gesundheit ist also nicht trivial. Wir haben es mit außerordentlich vielen einwirkenden Faktoren und komplexen Zusammenhängen zu tun. Wichtig für die praktische Anwendung ist vor allem, genau das im Hinterkopf zu haben. Um nicht vorschnell zu urteilen über Phänomene, die man (noch) nicht eindeutig einer Ursache zuschreiben, nicht sehen und messen kann. Ein typisches Beispiel sind chronische Schmerzen.

Gesundheit im bio-psycho-sozialen Kontext zu betrachten, erklärt sich dann von selbst:

Körperliches Wohlbefinden hängt eng mit psychischen und sozialen Faktoren zusammen. Es können unterschiedliche Belastungen einwirken und sich oft durch Wechselwirkungen verstärken. Dies kann sich im jeweiligen Kontext unter anderen Situationen, Zeiten und Umständen unterschiedlich äußern.

Beispiele:

Körperliche Beschwerden und chronische Erkrankungen gehen oft mit Sorgen über die eigene Gesundheit einher, mit sozialen Problemen wie Angst vor dem Jobverlust, Ungewissheit zur Dauer der Arbeitsunfähigkeit und Unsicherheit ob der beruflichen Zukunft und finanziellen Existenz. 

Kommunikationsprobleme im kollegialen Umfeld und fehlende Rücksichtnahme auf gesundheitliche Beeinträchtigungen können die psychosoziale Belastung verstärken, den persönlichen Rückzug und soziale Isolation begünstigen. 

Dies wiederum ist ein Risikofaktor für einen chronifizierenden und schwierigen Verlauf bei vielen Krankheitsbildern wie Schmerzerkrankungen und psychischen Störungen. Es bringt auch eine tendenziell ungünstigere Prognose zur Reintegration ins Arbeitsleben mit sich.

Einschneidende Lebensereignisse können die psychosoziale Gesundheit besonders beanspruchen und Risikofaktoren darstellen. 

Demgegenüber sind ein unterstützendes soziales Umfeld, eine resiliente psychische Verfassung und gesunde Lebensweise förderliche Faktoren und tragen zu einem besseren bzw. stabilen körperlichen Wohlbefinden bei.

Ergänzung zur medizinischen Anwendung:

Im Rehabilitations- und Sozialwesen werden gesundheitliche Beeinträchtigungen und Behinderungen unabhängig von der Diagnose nach der Auswirkung auf Funktionen, Aktivitäten und Teilhabe dokumentiert, orientiert an der ICF-Klassifikation. Das dient einer einheitlichen Nomenklatur und Verständigung, in der Beratung hat die Anwendung der ICF-Doku nicht die Relevanz.

Analyse

Aus ärztlicher, reha- und sozialmedizinisch beratender und systemisch orientierter Sicht betrachte ich die Gesundheit eines Menschen und Krankheiten mit dadurch bedingten Beeinträchtigungen in der Anamnese:

  • auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene
  • mit Bezug zur Vorgeschichte, also der Anamnese und Biografie
  • in der aktuellen individuellen Situation und konkreten Problemlage
  • mit Fragen zur Teilhabe im beruflichen, privaten und sozialen Leben und
  • unter dem Einfluss von person- und umweltbezogenen Faktoren 

Dadurch ergibt sich im jeweiligen Kontext bei jedem Menschen ein völlig unterschiedliches Bild. Selbst bei ein und denselben Diagnosen und scheinbar vergleichbaren Behandlungsmethoden und Verläufen sind es immer unterschiedliche Begleitumstände. Es gibt niemals identische Bedingungen für Menschen.

Das macht es so komplex – und jedes Mal höchst spannend, auf Erkundungsreise zu gehen.

Nach dem bio-psycho-sozialen Modell wird Gesundheit ganzheitlich vor dem gesamten Lebenshintergrund des Menschen untersucht und es werden körperliche, psychische und soziale Zustände soweit möglich und sofern sie relevant sind beschrieben.

Roter Faden

Unter Berücksichtigung von Faktoren, die sich oft wechselseitig beeinflussen, des Eigenlebens innerer Prozesse und des Umfeldes bespreche ich mit meinen Klientinnen und Klienten das Gesamtbild über die Gesundheit und Lebenssituation. 

Ich eruiere mit ihnen die persönliche Relevanz von medizinischen Befunden, ihre Sichtweise dazu, ihr Wissen und ihr Selbstverständnis, was ich daraus erkenne und erkläre, warum und wie ich zu meiner Einschätzung komme. 

Nicht, um ihnen Entscheidungen abzunehmen, sondern um ihnen Wege zur Informationsbewertung und Entscheidungsfindung aufzuzeigen, sie teilhaben zu lassen an meiner fachübergreifender Expertise und meinem Erfahrungswissen, Gedanken und Überlegungen zu unterschiedlichen Optionen nachvollziehbar zu machen und ihnen aus einer anderen Perspektive Anregungen zum Nach- und Weiterdenken mitzugeben.

Dadurch klärt sich vieles sehr schnell oder man hat dann Ansätze, womit man sich gezielt beschäftigen kann. Dennoch ist nicht alles eindeutig, bestimmbar und nicht jedes Krankheitsphänomen ist plausibel erklärbar. Das muss man auch akzeptieren können, dass es einen großen Bereich des Nichtwissens gibt. Genau damit kann man lernen, gut umzugehen. Das ist Handwerkszeug im Umgang mit Komplexität.

Strategie

Diese ganzheitliche Sichtweise und das gemeinsame Erörtern im Dialog ermöglicht in der Analyse und Beratung einen umfassenden Überblick zur Standortbestimmung.

Es schließt sich die gemeinsame Entscheidungsfindung zum Vorgehen und die systematische Entwicklung einer individuell aufeinander abgestimmten Gesundheitsstrategie an. Dem folgt das Ableiten und im Verlauf das Überprüfen geeigneter und zielführender Maßnahmen in der praktischen Anwendung.

Je nach Fragestellung, Ausgangsbedingungen und beabsichtigter Veränderung im Lebens- und Arbeitsumfeld verknüpfen wir dabei persönliche und arbeitsbezogene Gesundheitsstrategien, die immer auch eine persönliche Entwicklung mit sich bringt und nicht nur auf eine Verhaltensänderung abzielt. Das kann verbunden sein mit einer beruflichen Neuorientierung als auch organisationalen Transformation.

Das bewusste Wissen und Verstehen dessen, wie wir etwas und die Welt um uns sehen und was für uns wichtig ist, wie wir leben und arbeiten wollen, ist zentral für unser Selbstverständnis von Gesundheit und unser Selbstverantwortungsgefühl.

Selbstfürsorge steht im Zusammenhang mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit den eigenen gesundheitlichen Ressourcen. Und das geht über das klassische Verständnis der individuellen Voraussetzungen für einen gesunden Lebensstil hinaus:

Präventive Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbewältigung, Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Schlaf, all das ist richtig und wichtig. Die individualisierte Perspektive des Gesundheitsbegriffs schließt auch die Sinnkopplung und Orientierungsfragen im Leben, berufliche und private Beziehungen, das Umfeld sowie persönliche Führungskonzepte und Balancen in unterschiedlichen Kontexten mit ein.

Darüber hinaus ist Gesundheit konkret im unternehmerischen Umfeld aus einer erweiterten systemischen und wirtschaftlichen Perspektive zu betrachten: Nämlich mit dem Blick auf die organisationale Gesundheit, die Arbeitsbedingungen, die sich auf die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit – und damit auf die Effektivität, Effizienz und Produktivität des Arbeitens in der Wertschöpfung auswirken. 

Hier nehmen wir die Arbeitsbedingungen und Unternehmensstrategien, die Strukturen, Prozesse und Kulturen der Organisation sowie die Gestaltung des Wissenstransfers, der Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit im digitalen Wandel ins Visier und verknüpfen Gesundheit mit unternehmerischen Zielen.

Eine rein individuelle verhaltensorientierte Intervention und Einzelmaßnahmen bringen nicht weiter, wenn die Umstände und vorliegenden Verhältnisse, die das Verhalten prägen, sich nicht verändern und wenn die Ursachen für Stress oder eine Erkrankung in den Arbeitsbedingungen liegen.

Gesundheit als bio-psycho-soziales Modell (aus dem Programm „Gesundheitskompass“, © karin-kelle-herfurth.de)

Gesundheitsmedizin und betriebliche Prävention

Im Dialog zur Selbstfürsorge: Wie wir mit bewusster Rollengestaltung arbeitsfähig und gesund bleiben

Im Privatleben wie im Beruf sind wir in vielen Rollen unterwegs, die mit unterschiedlichen Erwartungen verbunden sind – die an uns gestellt werden oder von denen wir glauben, dass sie an uns gestellt werden.

Das bringt Konflikt- und Stresspotenzial mit sich. Wie können wir z. B. mit widersprüchlichen Zielen und Erwartungen umgehen und was braucht es dazu?

Zu den wichtigsten Kompetenzen für die Arbeitswelt der Zukunft gehört die Fähigkeit zur Selbstregulation und damit auch, unsere Rollen bewusst zu gestalten. 

Warum und wie uns das gelingen kann, darüber habe ich mit mit Inga Höltmann gesprochen. 

Persönliche Rollenkonflikte durch unterschiedliche Anforderungen und widersprüchliche Erwartungen sind in meiner Arbeit mit Führungspersonen und Selbstständigen häufig Beratungsthema – sowohl in der Prävention als auch in der beruflichen Neuorientierung.

Beispielsweise weil Ziele in professionellen Funktionen nicht immer oder nicht mehr im Einklang mit dem stehen, was den eigenen Bedürfnissen entspricht. Oder weil es im Job in Punkto Verantwortung, Vereinbarkeit & Life Balance im Zusammentreffen von konkurrierenden beruflichen und privaten Zielen oft raschelt.

Solche Konflikte und Balancen zur persönlichen “Stimmigkeit” loten wir durch Entscheidungen aus, die wir mehr oder weniger bewusst treffen. Gelingt das nur unzureichend oder ist die Kompromisslösung nicht wirklich befriedigend, kann Dauerstress resultieren und schlimmstenfalls krank machen.

Innere Spannung, Unruhe, ein Gefühl der Fremdbestimmung, des Getriebenseins oder Schlafstörungen sind einige Symptome, in denen sich das Unbehagen äußern kann. Alles Hinweise, denen nachgegangen werden sollte – bevor es zur Überforderung und Erschöpfung kommt.

Wichtig ist es, innere Klarheit über die eigenen Bedürfnisse, Werte und Erwartungen zu haben. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich auch an der Art und Weise, wie sie Klarheit und Souveränität in ihren Rollen erlangen, sich im Business auch persönlich erfüllt positionieren.

Der Weg führt zunächst über Entlastung hin zur achtsamen Selbstwahrnehmung, Bewusstwerdung und Reflexion im Perspektivwechsel, um das eigene Sichtfeld für Lösungsmöglichkeiten, Alternativen und konkrete Handlungsschritte zu erweitern. 

Das gibt zugleich innerlich mehr Stabilität und Selbstsicherheit, sich in der eigenen Position und Kommunikation von innen nach außen zu verorten – von der Haltung zur Strategie. Der erste Schritt für #NeueWegeZumGesundenErfolg.

Der Talk ist ein kurzer Einblick.

Rehabilitation und Wiedereingliederung

Der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer Erkrankung oder einem Unfall mit längerer Arbeitsunfähigkeit ist herausfordernd. Verbunden mit vielen Fragen, Unsicherheiten und Ungewissheit zur Zukunft in beruflichen und privaten Rollen. Vor allem, wenn gesundheitliche Einschränkungen und Beeinträchtigungen bestehen.

Für Führungspersonen und Selbstständige ist die Situation gegenüber Beschäftigten ohne unternehmerische Verantwortung noch brisanter. Dazu an anderer Stelle demnächst mehr. 

Hier finden Sie allgemeine Informationen, die sich auch an Angestellte und kleinere Unternehmen richten, die zum Teil schon auf betriebliche Strukturen im Gesundheits- und Eingliederungsmanagement setzen können, ihr Wissen erweitern möchten oder anhand konkreter Beispiele erfahren wollen, was grundsätzlich möglich ist.

Dazu sollen Fallgeschichten in Artikeln, Interviews und Podcasts dienen. Auch Arbeits- und Reflexionsmaterial aus meinen Weiterbildungsprogrammen und Online-Workshops kann Anregungen geben. Sie können sich auf Ihre Themen fokussieren, inspirieren lassen und evtl. Klarheit für Ihre Fragen und Entscheidungen bekommen.

Im Dialog: Hilfe für Unternehmerinnen und Unternehmer zum Wiedereinstieg nach einem Unfall und bei Krankheit

Ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Erkrankung mit schwerwiegenden Folgen kann Unternehmer*innen unerwartet den Boden unter den Füßen wegreißen. Persönlich und wirtschaftlich.

Jörg Dommershausen von Rehamanagement Nord hat mich eingeladen, über Herausforderungen und Erfolgsstrategien für die Rückkehr und neue Wege im Leben zu sprechen.

Wir bauen beide auf Erfahrung im Rehamanagement und gestalten heute individuell maßgeschneiderte Konzepte in der Beratung und Begleitung – wo konventionelle Versorgung aufhört.

So auch für Selbstständige und Führungspersonen, die Verantwortung für sich, ihre Mitarbeiter:innen und ihr Unternehmen tragen und daher unter anderem von einer ganzheitlichen Standortbestimmung profitieren.

Hier werden aus medizinischer, persönlicher und strategischer Sicht körperliche, psychische und soziale Folgen im Kontext erfasst, alle Lebensbereiche, berufliche Rollen und betriebliche Belange einbezogen.

Für ein umfassendes Bild, um nachhaltig zielführende Schritte zur richtigen Zeit im eigenen Tempo in die richtige Richtung zu machen. 

Mit der Chance, noch mal neu anzufangen.

Fachartikel: Reha, Beruf & Arbeit nach einem Schlaganfall

Screenshot der mobilen Ansicht des Gesundheitsportals Schlaganfallbegleitung.de auf dem Handy

Seit September 2020 engagiere ich mich im Team der schlaganfallbegleitung.de und schreibe als freiberufliche Autorin Fachartikel zu Schwerpunkten: 

  • Medizinische Rehabilitation nach Schlaganfall
  • digitale Therapien und Innovationen
  • Berufliche Wiedereingliederung
  • Arbeiten mit Schlaganfallfolgen

 

Die Seite Schlaganfallbegleitung.de ist eine umfassende, gemeinnützige und unabhängige digitale Anlaufstelle rund um den Schlaganfall. 

Es ist mehr als ein Gesundheitsportal. Hier finden Betroffene, Angehörige und Interessierte rund um die Uhr kostenfrei Auskunft mit informativen Beiträgen, Videos, Erfahrungsberichten, Klinikverzeichnissen und Praxis-Tipps zum Leben mit dem Schlaganfall – und wie man einen Schlaganfall bzw. Folgeerkrankungen durch Prävention vermeiden kann. 

Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Ärztinnen und anderen Gesundheitsexperten direkt in Kontakt zu treten.

Gesunde Führung, Leadership und Organisation

Whitepaper: Transformation im Gesundheitswesen - Kulturwandel? Systeme neu denken, anders führen!

Sie sind ärztlich, pflegerisch oder therapeutisch in leitender Funktion tätig, haben Personalverantwortung oder engagieren sich im Klinikmanagement für eine gute Patientenversorgung und ticken unternehmerisch? Dann könnte unser Whitepaper Ihnen neue Impulse geben, wie Sie nicht nur reagieren, sondern transformativ wirksam werden. 

Sie sind vermutlich da, wo Sie jetzt sind, weil Sie etwas bewegen wollen. Vielleicht möchten Sie mit Ihrem Team auch gesünder arbeiten, Zusammenarbeit verändern, die interne Kommunikation verbessern und als Organisation durch optimierte und neue Prozesse mehr bewirken. 

Die Zeit ist reif für einen strukturell kulturellen Wandel. Nur wie kann Transformation gelingen?

Zeit, Personal und Budget sind im Gesundheitswesen knapp gestrickt, also sind pragmatische Lösungen gefragt mit den Mitteln, die zur Verfügung stehen.

Worum geht es in dem Whitepaper?

Sie haben mehr Spielräume und Gestaltungsmacht als Sie jetzt vielleicht denken. Wir wollen Ihnen Impulse geben, wie Sie diese nutzen können, ohne sich selbst aufzureiben. Wir wissen, dass das nicht einfach ist.

Wie Sie vorgehen können, um sich einen Überblick zu verschaffen, wo Sie ansetzen und starten können, habe ich mit meiner Kooperationspartnerin Alexandra Gerstner in diesem Whitepaper zusammengetragen. Sie bringt langjährige Erfahrung als Beraterin, Arbeits- und Organisationspsychologin mit ein. 

Aus unterschiedlichen Perspektiven beziehen wir uns anhand des Beispiels der fiktiven Begleitung einer Oberärztin im Alltag auf typische Situationen in der Praxis. Wir schlagen Möglichkeiten vor, wie Sie sowohl Gesundheit als auch Wertschöpfung fördern, sich selbst reflektieren und Ihre Wirkung im Team und in der Organisation prüfen und nachjustieren können.

Dies ist unser Beitrag zur Blogparade von Constanze Zeller auf ihrem Blog zukunftsherz zum “Kulturwandel im Gesundheitswesen”.

Das Handout zum Whitepaper mit praktischen Anregungen

„Echte Transformation braucht einen übergreifenden strukturell-kulturellen Systemwandel – das bedeutet: einen Paradigmenwechsel unserer gesellschaftlich konditionierten Glaubenssysteme. Gleichzeitig beginnt jede Veränderung bei einem selbst. Anderes ist nicht vom Warten auf bessere Gelegenheiten abhängig. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt.“

Wie finden Sie Ihren Stil, gesund zu führen? Wo und wie können Sie mit Ihren Möglichkeiten ansetzen? 

Hier bekommen Sie Anregungen und Fragen zur Reflexion der eigenen Rollen in Führung und Veränderung, zusammengefasst in einem Handout im kompakten Format – nicht nur für die klinische Praxis – als Ergänzung zu unserem Whitepaper.

Eine Arbeitshilfe für werte- und zukunftsorientierte Gestalter*innen – und die, die sie dabei begleiten.

Podcast: "Sexy Leadership" - über Führung, Leadership und Buzzwords und ein Versuch der Bedeutungsklärung

Führungs-Trends kommen und gehen und mit ihnen die vermeintlich Überzeugungen, was wirklich "richtig" ist. Aktuell führen Buzzwords rund um Leadership wie New Leadership, Agile Leadership, Digital Leadership, Inviting Leadership etc. die Filterblasen in sozialen Netzwerken und die Hitlisten im Beratersprech ... 

Verwirrung ist angesagt. Oder helfen uns die immer wieder neu erfundenen Begriffe bei irgendeinem Problem weiter? Worum geht es bei Leadership und was sind Eigenschaften guter Führung?

Über das uns weiteres habe ich mit Frank Wulfes von der Kurswechsel Unternehmensberatung, Gitta Peyn vom FORMWELTen-Institut und Daniel Dubbel von DB Systel diskutiert.

Aufhänger für uns war ein Blog-Artikel und die Diskussion auf Twitter zu #NewLeadership und emotionale Führung. Dem wollten wir auf den Grund gehen, was es damit auf sich hat und unter anderem Fragen klären:

Was ist die Funktion von Führung und welcher Führungsstil ist zeitgemäß und richtungsweisend für Orientierung?

Was ist heute so neu an Leadership im Kontext von Organisationen und Wandel von Arbeit und wem hilft das wobei?

Was hat Leadership mit Emotionen zu tun und inwieweit ist Führung überhaupt für das Wohlbefinden verantwortlich?

Uns hat es Spaß gemacht. Den wünschen wir Ihnen auch. Viel Freude beim Hören!

Nach unserer Ansicht passt keiner der aktuell im Trend liegenden, nebulösen Begriffe wirklich, um den ständigen Wortneubildungen ein Ende zu bereiten. Führung und Leadership mit einer klaren und differenzierenden Bezeichnung eindeutig zu definieren, bleibt wohl ein vergebliches Bemühen.

Buzzword-Trends sind ein normales Phänomen. Das Neue klingt meist besser und verheißungsvoller als das “Alte” und in englischer Sprache auch irgendwie mehr sexy. Mit einem Augenzwinkern haben wir uns daher darauf geeinigt, was wirklich angesagt ist: #SexyLeadership ;-)!

Immerhin regt die Diskussion darüber an, miteinander ins Gespräch zu kommen und selbst zu reflektieren, was man unter Führung versteht. 

Welche Funktionen, Eigenschaften und Prinzipien verbinden Sie damit und welchen Führungsstil, also welche Art und Weise, bevorzugen Sie? Wie verhalten Sie sich in bestimmten Situationen und unterschiedlichen Kontexten? Worum geht es Ihnen? Was ist Ihnen wichtig? 

Das Verständnis des persönlichen Führungskonzeptes sich bewusst zu machen und permanent zu reflektieren in der Führung von sich selbst und anderen Menschen, Teams wie Organisationen, sehe ich auch als wesentlich. 

Es ist eine solide Basis, wenn man sich auch persönlich weiterentwickeln will, um die Herausforderungen von heute in Zeiten des dynamischen Wandels der Arbeitswelt, Wirtschaft und Gesellschaft unter der Konfrontation mit globalen Krisen erfolgreich zu bewältigen und die Zukunft positiv zu gestalten.

Was verstehen wir nun unter zeitgemäßem Leadership und Führung in einem Umfeld, in dem man sinnstiftend und wirkungsvoll agieren kann und wo eine Führungsrolle vielleicht auch attraktiver ist?

Wir folgen Prinzipien wie, systemisch zu denken, das Unbestimmte anzunehmen, das Streben danach, Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen und FORMen von Konflikten zu lernen und zu schätzen – im Sinne des Innovationspotentials. 

Die Selbstentwicklung zu einem bewussten und kompetenten Umgang mit Komplexität und Ambivalenzen, Öffnen von Räumen für freilassendes Denken für Kreativität und verteilte, souveräne Entscheidungen unter Risiken.

So in etwa … Mehr dazu gibt es auf die Ohren.

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Live Online-Dialoge

Titelbild vom Online-Workshop "Belastung & Balance"

Grenzen setzen, Grübel-Schleifen beenden, körperlich und mental fit bleiben: Diese Themen und mehr waren auch schon Thema in meinen Online-Dialogen. 

Wenn Sie erfahren möchten, wann ich Online-Dialoge und Workshops plane, die sich auch wunderbar für Remote Work und “Zwischenstopps” im Homeoffice eignen, melden Sie sich für meinen Newsletter an. 

Weiterführende Ressourcen für unsere Zusammenarbeit

Messenger- und Chat-Beratung

Auch über digitale Kommunikationswege, Online-Beratung, Blended Counseling und eMentoring ist unsere Beziehung und Zusammenarbeit immer persönlich, vertraulich und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Wenn Sie individuelle medizinische, persönliche oder Business-Fragen zwischendurch klären möchten und sich niedrigschwelligen Online-Support wünschen: ich unterstütze Sie auch mit schreibender Beratung darin, kurzfristig eigene Lösungen und neue Wege zu finden.

In meinen Einzelprogrammen ist die asynchrone digitale Kommunikation und schriftgebundene Beratung ergänzend zu unseren Gesprächen und praktischen Workshop-Sessions ohnehin Bestandteil des Konzepts der Online-Begleitung.

Auch über unsere intensive Zusammenarbeit hinaus biete ich Ihnen gerne niedrigschwellige Begleitung auf diese Art für einen bestimmten Zeitraum an.

Individuelles Angebot anfragen.

Online-Beratung via Messenger und Chat

Sie können mit mir über den öffentlich nutzbaren Messenger Threema mit verschlüsselten Privat-Nachrichten kommunizieren (DSGVO-konform). Threema ist als kostenpflichtige Smartphone-App erhältlich und funktioniert durch Synchronisation auch praktisch mit der Desktop-Version.

Für medizinische Online-Beratung mit Austausch von sensiblen Gesundheitsdaten (z. B. Befunde) nutze ich den Messenger medflex. Sie können sich kostenfrei anmelden und mit mir verbinden, wenn wir bereits zusammenarbeiten. Ich werde über Ihre Kontakt-Anfrage informiert und muss Sie nur noch persönlich freischalten.

Medflex ist ein spezieller webbasierter Messenger des deutschen Ärzte-Netzwerkes coliquio für Text-Chat, Messenger-Beratung und Videotelefonie. Darüber können Sie mit mir einfach, schnell und sicher digital kommunizieren, zeitversetzt rund um die Uhr und in Echtzeit zu meinen Sprechstunden. 

Mehr Infos über die Funktionen und Sicherheitslösungen des Ärzte- und Praxis-Messengers medflex finden Sie hier.

Hinweis: 

Ich bin ausschließlich beratend tätig und praktiziere nicht ärztlich im Sinne der Ausübung einer heilberuflichen Tätigkeit. Das heißt, ich führe keine Diagnostik und Therapie durch und ich stelle auch keine Rezepte oder Überweisung aus.

Einladung zum Gespräch

Sie haben hier nicht gefunden, wonach Sie suchen? Sie sind entschlossen, neue Wege zu gehen, um Ihre Gesundheit genauso wichtig zu nehmen wie Ihre persönliche und unternehmerische Weiterentwicklung und ein ausgeglichenes Privatleben? 

Vielleicht wünschen Sie sich auch individuelle Begleitung und wollen sicher gehen, ob sich die Investition für Sie lohnt. Oder sich in Ruhe vertraut machen mit der Technik und mehr über meine Arbeitsweise erfahren. 

Portraitfoto von Dr. Karin Kelle-Herfurth

Lassen Sie uns persönlich miteinander sprechen! Ich nehme mir gern Zeit für Sie. In unserem Erstgespräch per Video oder am Telefon schauen wir gemeinsam auf Ihr Anliegen, Ihr Problem und Ihre Ziele. 

Was Sie nach ca. 30 Minuten mitnehmen:

Sie haben mehr Klarheit, neue Impulse und wir wissen beide, inwieweit ich Sie mit meinem Beratungsansatz des Health & Business Counseling unterstützen kann.