Dr. med. Karin Kelle-Herfurth, MHBA – Beratende Ärztin, Health & Business Counseling
Bereit für Neue Wege zum gesunden Erfolg?
Gesund leben, arbeiten und wirtschaften – wenn persönliche Prioritäten, Beruf und Systemlogiken neu zusammengedacht werden müssen.
Darum geht es hier: Mit begrenzten Ressourcen tragfähige Alternativen zu entwickeln – medizinisch fundiert, systemisch reflektiert, praxisnah im Alltag.
Ich begleite Menschen mit hoher kognitiver, professioneller oder moralischer Verantwortung, die in komplexen gesundheitlichen oder institutionellen Konstellationen merken: Die verfügbaren Deutungs- und Handlungsmuster tragen nicht mehr – und falsche Vereinfachung richtet mehr Schaden an als Nicht-Wissen.
Oft ist der Handlungsdruck spürbar, bevor das Anliegen klar formulierbar wird: Entscheidungen mit Tragweite stehen an, Kommunikation kippt oder blockiert, gesundheitliche Begrenzungen kollidieren mit inneren Werten, Rollen-, und Erwartungslogiken – und die eigene Sprache reicht nicht mehr aus, um sich im System zu verorten.
Sie möchten oder müssen sich neu aufstellen – in Ihrer professionellen Rolle, im Aufbau neuer Arbeitsstrukturen oder im Übergang in eine neue Lebensphase?
Warum und Wofür ich tue, was ich tue
Neue Wege erfordern Medizin, Bildung und Systemperspektiven der anderen Art
Ich bin Ärztin aus Überzeugung – und ich habe das Versorgungssystem aus vielen Perspektiven kennengelernt: klinisch, rehabilitativ, präventiv, organisatorisch und gesundheitsökonomisch. Mit der Zeit wurde mir deutlich, dass viele Probleme nicht am fehlenden Wissen scheitern, sondern daran, wie Krankheit, Leistung und Verantwortung sprachlich, institutionell und kulturell verhandelt werden.
Gerade bei komplexen, chronischen oder unzureichend verstandenen Erkrankungen entstehen Brüche: zwischen individueller Erfahrung und institutioneller Deutung, zwischen funktionellen Einschränkungen und normierten Leistungsanforderungen, zwischen professioneller Verantwortung und realer Handlungsfähigkeit. Wo diese Brüche unsichtbar oder ausgeblendet und unsagbar bleiben, entstehen verkürzte Rückschlüsse, moralische Zuschreibungen, Psychologisierung und Verantwortungsverschiebungen – mit Folgen wie Stigmatisierung, Teilhabebarrieren und Vertrauenserosion.
Deshalb habe ich mich entschieden, nicht mehr innerhalb eines einzelnen Teilsystems zu behandeln, sondern Menschen in Übergängen und anspruchsvollen Kommunikationslagen zu begleiten: dort, wo Verständigung scheitert, Rollen instabil werden, neue Ordnungen erst beschrieben werden müssen. Dabei geht es oft nicht vordergründig um „mehr Empathie“, sondern um die Fähigkeit, Beobachtung zu beobachten: Welche Unterscheidungen steuern Wahrnehmung? Welche Bedingungen bleiben unsichtbar? Welche Nebenwirkungen erzeugt das?
Das zeigt sich auch im professionellen Alltag und in öffentlichen Diskursen: Menschen möchten „ganzheitlich“ sein, Perspektiven integrieren und niemanden ausschließen – und dennoch bleibt die Beschreibung einer Lage häufig niedrigdimensional. Dann werden Paradoxien sowie Macht-, Struktur- und Kontextbedingungen nicht mitgedacht, obwohl sie die Dynamik prägen. Anschluss geht verloren, Resonanz bricht ab, Konflikte verhärten sich – nicht selten gerade dort, wo Menschen es gut meinen.
Als beratende Fachärztin und Gesundheitsökonomin arbeite ich medizinisch fundiert und strukturanalytisch übersetzend, impulsgebend und begleitend – an der Schnittstelle von rehabilitativer Prävention, systemischer Gesundheitsbildung und professioneller Reflexion. In Zeiten Künstlicher Intelligenz wird diese Redlichkeit im Umgang mit Ungewissheit noch wichtiger: Wenn Kategorien und Entscheidungsvorlagen schneller verfügbar sind als je zuvor, braucht es mehr Präzision im Verstehen von Problemen – und mehr Kompetenz, Komplexität so zu bearbeiten, dass Entscheidungen und Kommunikation tragfähig bleiben.
Ich unterstütze Menschen dabei, diese Mechanismen sichtbar und handhabbar zu machen – nicht als Meinung, sondern als Reflexion von Form, Ordnung und Wirkung. Damit gewinnen Sie in kritischen Momenten Fassung und Sprache zurück: für Verständigung, für Orientierung und für Entscheidungen, die nicht neue Schäden erzeugen.
Wie ich arbeite – und was das für Sie bedeutet
Unabhängig, individuell maßgeschneidert, auch digital persönlich im partnerschaftlichen Dialog
Professionelle Beratung ist Bildungsarbeit. Sie ermöglicht Befähigung und gestaltet Bedingungen. Das mache ich: durch präzise Sprache, saubere Ebenentrennung, Kontextarbeit und die Übersetzung zwischen medizinischem Wissen, institutionellen Logiken und gelebter Erfahrung.
Aus diesen Überlegungen heraus habe ich den Beratungsansatz Health & Business Counseling und das Rahmenkonzept Neue Wege zum gesunden Erfolg entwickelt: eine Arbeitsweise, die Selbst- und Systementwicklung mit persönlichen und sozialen Bedürfnissen verbindet.
Mein 3-Säulen-Modell (Gesundheit & Life Balance, Persönlichkeit & Kompetenzen, Business & Systeme) ist ein Orientierungsrahmen: Es hilft, mehrdimensional zu sortieren, Wechselwirkungen zu erkennen und Prioritäten so zu setzen, dass Entscheidungen im Alltag tragfähig werden.
Ich arbeite ortsunabhängig und zeitlich flexibel. Eine Zusammenarbeit ist remote im DACH-Raum möglich. Ich begleite sowohl punktuell als auch prozesshaft. Auch digital gestalte ich einen persönlichen 1:1-Rahmen – im Videogespräch, telefonisch oder textbasiert.
Live-Interaktionen können so stattfinden, wie es für Sie stimmig und gut handhabbar ist: sitzend, stehend oder liegend, mit oder ohne Kamera. Auch Dauer und Taktung einzelner Sessions richten sich nach Anliegen und aktueller Belastbarkeit.
Meine Arbeit folgt klaren Qualitäts- und Prozessstandards. Tragfähige Lösungen entstehen jedoch nicht durch standardisierte Module, sondern durch Passung: zwischen Person, Situation und Kontextlogik. Deshalb biete ich keine Vorträge im Frontalformat, keine Seminare und keine Programme „von der Stange“ an.
Kompetenz entwickelt sich in der Begegnung. Dort, wo Wirklichkeit entsteht, am konkreten Problem – in einer Arbeitsbeziehung, die Ihnen Raum schafft, gemeinsame Verständigung ermöglicht, Erfahrungswissen reflektiert und neue Denk-, Sicht- und Handlungsweisen eröffnet.
Worauf Sie bauen können
Drei Berufe. Über zwei Jahrzehnte Praxis. Ein integrativer Blick auf das Ganze.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in komplexen gesundheitlichen und beruflichen Herausforderungen – bei kritischen Lebensereignissen, krankheitsbedingten Umbrüchen, in der professionellen Rollenklärung und in der Entwicklung tragfähiger Arbeits- und Versorgungsstrukturen.
Ich verbinde fachübergreifende medizinische Expertise, Beratungs- und Managementerfahrung in multiprofessionellen Strukturen sowie den Blick auf Informations-, Dokumentations- und Kommunikationssysteme und Geschäftsprozessorganisationen. Ich arbeite nicht an „Optimierung“, sondern an Ergonomie und Realisierbarkeit:
- Was ist unter diesen Bedingungen möglich? Was braucht Stabilisierung?
- Was muss neu organisiert werden – individuell, im Team oder im System?
- Woran wurde noch nicht gedacht? Wie bekommt das Unsagbare Bedeutung?
Wenn Sie nicht nur Lösungen, sondern fachlich kompetente, in der Sache klare und zugleich menschlich nahbare Begleitung suchen – für Ihre eigene Orientierung, Ihre Positionierung im professionellen Rollenwandel oder Ihre Strategie in komplexen Feldern – dann sprechen Sie mit mir.
Erfahrung, Schwerpunkte & Kompetenzen
Seit 2017 arbeite ich nicht praktizierend als selbstständige Beraterin mit fachärztlich unterstützendem Fokus auf Prävention und Rehabilitation in Frühinterventions- und Nachsorgephasen sowie in der Alltags- und Berufsreintegration bei komplexen gesundheitlichen und psychosozialen Belastungssituationen.
Meine medizinischen Spezialgebiete sind individuelle Gesundheitskonzepte, Online-Sprechstunden und Strategien zum beruflichen Wiedereinstieg mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen für Selbstständige und Unternehmen sowie Bildungsinstitute mit Reha- und Coaching-Programmen zur Teilhabeförderung. Zudem begleite ich Einzelpersonen bei der Neuausrichtung von Lebens- und Arbeitsweisen.
Ich berate fachübergreifend an der Schnittstelle von Gesundheit, Alltag und Arbeit. Schwerpunkte sind insbesondere ME/CFS, Long COVID und andere postinfektiöse Syndrome, Risikomanagement und Prävention, neurokognitive und neurodivergente Überschneidungen sowie Beschwerden nach Schlaganfall, Depression oder Unfallfolgen.
Als Co-Leiterin des FORMWELT Systemic Health Research Lab liegt mein Fokus auf systemischer Gesundheitsforschung und Bildung im Kontext von Komplexitätsmanagement. Dazu gehören auch kritische Analysen von kommunikativen Mustern zur Neuorganisation – für professionelles Handeln und transformative Arbeitsweisen.
Mein Wissen und Praxiseinblicke teile ich in Beiträgen auf meinem Zukunftsdialog-Blog, bei der Schlaganfallbegleitung und auf LinkedIn, als eine der Top Voices im DACH-Raum.
Unter Referenzen finden Sie einige Projekte und Einblicke.
Frühere Schwerpunkte in Unternehmen:
Individualberatung, Counseling und Sparring: bei komplexen Fragen zu Rehabilitation und Return-to-Work, in Change- und Transformationsprozessen, in beruflichen und privaten Krisen.
Strategieberatung und Prozessbegleitung im Gesundheitsmanagement: Verbindung von individueller und betrieblicher Prävention, Eingliederung nach Krankheit, gesundheits- und demografiebewusster Arbeitsgestaltung.
Managementberatung und Sparring für CEOs, HR/BGM, Führungs- und Fachpersonen: Strategie-Workshops in Kleingruppen und supervidierende Unterstützung bei der Strategieentwicklung für ein systematisches Gesundheitsmanagement und Integration in der Organisation mit der digitalen Transformation. Mit Blick auf Verbesserung der Wertschöpfung von Arbeits- und Geschäftsprozessen durch gesunde Führung, Kommunikation und Beziehungsgestaltung.
Begleitung von Multiplikatoren und Teams: für gesundes Arbeiten und Zusammenarbeit mit dem fit@Work-Programm. Präsenz- und Online-Workshops sowie 1:1 Remote-Mentoring.
Beratung, Konzeption, fachliche Redaktion eines Gesundheitsportals im Unternehmensnetzwerk.
2016 – 2017 bei der ias AG – ein Unternehmen der ias-Gruppe, ein überbetriebliches Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für Betriebliches Gesundheits- & Leistungsfähigkeitsmanagement.
Schwerpunkte:
Arbeitsmedizinische Vorsorgen und Begutachtung, Eignungs- und Tauglichkeitsuntersuchungen.
Beratung von Fach- und Führungskräften im Arbeits- und Gesundheitsschutz, zu systemischer und individueller Gesundheitsförderung und Prävention, Strategie- und Projektbegleitung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).
Regionale ärztliche Leitung der betriebsärztlich eingeleiteten Rehabilitation eines bundesweiten Konzerns im Schienenverkehr und Logistik.
Beratung von HR, Mitarbeitenden und Arbeitnehmervertretungen im Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM).
Interne Koordination der interdisziplinären Kunden-Betreuung, der organisatorischen und digital gestützten Prozessoptimierung.
Regionale Begleitung einer arbeitsmedizinischen Software-Einführung und Key-Userin.
2014 – 2016 zuletzt Leitung der Abteilungen zur postakuten berufsgenossenschaftlichen stationären Weiterbehandlung (BGSW) und der arbeitsplatzbezogenen muskulo-skelettalen Rehabilitation (ABMR) nach Arbeitsunfällen.
Schwerpunkte
Versorgung und Betreuung von PatientInnen mit überwiegend schweren Verletzungen oder/und komplizierten Heilverläufen, z.B. durch Infekte und psychosozialen Kontextfaktoren im Arbeits- und Lebensumfeld, mit komplexen Beschwerden und chronischen Schmerzen, Berufserkrankungen insbesondere des Muskel-Skelett-Systems.
Entwicklung und Koordination von multimodalen Behandlungs-Konzepten in interdisziplinären Reha-Teams mit verschiedenen Berufsgruppen, Fachabteilungen und Einbezug externer Akteure.
Ärztliche Leitung eines Digital Health-Projektes für die Behandlung neurologischer Erkrankungen und chronischer Schmerzen nach Amputationen etc. – mit Spiegeltherapie 2.0 als innovative Form der neuro-kognitive Rehabilitation mit Augmented Reality-Technologie (siehe Referenzen).
Aufbau von Kommunikationsstrukturen, Prozessoptimierung und Neugestaltung, Team- und Organisationsentwicklung, u.a. Einführung strukturierter berufsübergreifender Befundung, digital gestützter Systeme und Workflows.
Beratende Fachärztin in der Prävention
Für die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, in der „Rückensprechstunde“ der BGW Hamburg und
Ärztliche Betreuung des „Rückenkollegs“ als teilstationäre Präventionsmaßnahme der BGW für Pflegekräfte und andere Berufe im BG Klinikum Hamburg, parallel zur Kliniktätigkeit
Beratende Fachärztin im Reha-Management
Für Berufsgenossenschaften und Unfallkassen verschiedener Branchen (insb. Dienstleitung, Bau, Elektro- und Textilbranchen) mit Sprechstunden im BG Klinikum Hamburg, gemeinsam mit PatientInnen als Versicherte und Reha-Managern bzw. Berufshelfern.
2008 – 2014 Stations- und Abteilungsärztin in der Inneren Medizin, Unfallchirurgie und Orthopädie, Physikalischen und Rehabilitativen Medizin.
Weitere Schwerpunkte in Halle (BG Kliniken Bergmannstrost):
Konzeption, Organisations- und Digitalstrategie und Koordination der Umsetzung eines interdisziplinär realisierten Reha-Stützpunktes zur besseren Patientenbetreuung und für effizientere Abläufe als neue, weitgehend selbstorganisierte dezentrale Organisationseinheit mit digitaler Prozessunterstützung (siehe Referenzen).
Mitwirkung in Reha-Lenkungskreisen und Konzepten der BG Kliniken im Klinikverbund. Vorträge auf Fachkongressen.
Physiotherapeutin in Praxen und Fitness-Studios in Halle, Nebenjobs zum Studium als Rückenschulleiterin und Trainerin
Qualifikationen, Studium & Ausbildung
Fachgebietsanerkennung für Physikalische Medizin und Rehabilitation 2014 durch die Ärztekammer Hamburg.
Berufsbegleitendes wirtschaftswirtschaftliches Fernstudium, Schwerpunkt Ökonomie und Management im Gesundheitswesen, 2014 – 2016, Masterabschluss (MHBA), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Masterthesis über Geschäftsprozessmodellierung, Methoden und Anwendung im Gesundheitswesen am Beispiel der Erstellung eines Projektplanes zur Implementierung.
Projektziel:
Am Beispiel der stationären medizinischen und beruflichen Rehabilitation sollte unter anderem die Patienten-orientierte Ausrichtung verstärkt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit von ärztlichen und therapeutischen Berufsgruppen in Reha-Teams verbessert werden.
Umsetzung und Ergebnisse:
Als Teilprojekt wurden Abläufe in der Aufnahme, Organisationsstrukturen und Prozesse optimiert und IT-gestützt neu gestaltet.
Mithilfe strukturierter Befundung und neu entwickelter Dokumentationsstandards konnten zum Beispiel das Reha-Ziel, potenzielle Hürden der Teilhabe und der Kern-Nutzen für Patienten schneller herausgearbeitet und therapeutische Maßnahmen effizienter und spezifischer geplant werden. Diese wurden interdisziplinär koordiniert und umgesetzt. Gleichzeitig wurden Instrumente zur Evaluation und Qualitätssicherung integriert.
Die Abstimmung und Kommunikation in den Reha-Teams wurde transparenter durch die digitale Dokumentation und durch die Entwicklung einer berufsübergreifenden Plattform als Modul im Klinik-Informations-System, wodurch sich die Zusammenarbeit unmittelbar verbesserte.
Aus den strukturierten Verlaufseinträgen konnten therapeutische Berichte und Arztbriefe mittels automatisierter Workflows schneller, und auf Nachfrage der Leistungsträger direkt erstellt werden, und zwar mit deutlich reduziertem administrativem Aufwand.
Einleitungskapitel bei SlideShare lesen.
Die Projektbeschreibung ist teilfiktiv, die Realsituation und Personen wurden verfremdet.
Promotion zur Doktorin der Medizin 2009 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).
Medizinsoziologische Dissertation über genderspezifische Verläufe und Outcomes der stationären Rehabilitation bei Rückenschmerzen.
Studium der Humanmedizin 2001 – 2007, ebenso an der MLU.
Ausbildung zur Physiotherapeutin und Abschluss mit staatlicher Prüfung, 1998 – 2001, Bad Kösen
Meinen Ansatz habe ich aus verschiedenen Denkschulen und eigenen Weiterentwicklungen kreiert und immer wieder verfeinert.
Mit dem Blick auf Körpersysteme und deren bio-psycho-soziale Einbettung zertifiziert in Manueller Medizin / Chirotherapie (DGMSM), supervidiert in Evaluation funktioneller Leistungsfähigkeit (EFL-Akademie Braunschweig) sowie praxisbegleitend fortgebildet in:
– schmerzmodulierenden therapeutischen und psychoedukativen Verfahren,
– Gesundheits- und Verhaltenspsychologie, Sozialpsychologie,
– Aspekte der Psychodynamik und Persönlichkeitsentwicklung in erwerbsbiografischen Umbrüchen,
– systemischen Therapie- und hypnosystemischen Beratungsansätzen
– Erwachsenenbildung im professionellem Umfeld.
Einige Fortbildungen, die ich absolviert habe und empfehlen kann:
– IT-Management im Gesundheitswesen (Apollon HS),
– Führungswerkstatt Lean Hospital (Nordstern Institut),
– Lean auf gut Deutsch (Mari Furukawa-Caspary),
– Komplexitätsmanagement und systemischer Realkonstruktivismus (Gitta Peyn, FORMWELTen-Institut).
Aber ich bilde mich vor allem jenseits von Zertifikatslehrgängen weiter, begleitend zur aktuell relevanten Themenbearbeitung in der beruflichen Praxis oder rein aus Interesse.
Als Autodidaktin finde ich einfach kein Ende, mir Neugier und Freude an Tiefsinnigem zu erhalten und mir dadurch ständig Wissen und Können anzueignen …
Im Unternehmens- und Organisationskontext orientiere ich mich an messbaren Qualitätsunterschieden und Outcomekriterien, die vor allem aufsystemtheoretisch-konstruktivistischen Ansätzen und einem grundlegenden Verständnis von Lean / Monozukuri und agilen Prinzipien beruhen. Es geht immer um Kontextwissen.
Mein Fokus liegt hier in der Professionalisierung von systemischer Gesundheitsbildung und struktureller Transformationskompetenz durch sozial und ökologisch kluge ökonomische Strategien, um sinnvolle Investitionen in Innovationen und Entwicklungsräume für komplexitätsbewusstes Leadership zu fördern – Weil genau das für alle krisenrelevanten und zukunftskritischen Entscheidungen in Unsicherheit benötigt wird.
Ich lehne hingegen Bildungsangebote ab, die auf Verkürzungen durch Komplexitätsverengung durch Methodendenken beruhen oder Managementmoden der Beratungs- und Coachingindustrie propagieren, die unterm Strich in der Praxis nicht weiterführen.
… auch durch …
- co-kreative Zusammenarbeit, Forschungsprojekte und Entwicklung von digitalen Bildungsangeboten und gemeinnützigen Ökosystemen in Kooperation mit Netzwerkpartnern,
- Verfassen von Beiträgen und Austausch in sozialen Medien und Communities wie LinkedIn,
- Engagement in branchenübergreifenden Organisationen
- und ehrenamtlich beratende Tätigkeiten: als Advisory Board Member der ISET-Foundation Indien, für Non-Profit-Organisationen sowie als Konsiliarärztin für verständliche Gesundheitsinformationen und medizinische Befundübersetzung (begrenztes Kontingent).
Wie eine Zusammenarbeit beginnt
Die erste Begegnung: wenn Zumutungen unmittelbarer spürbar werden
Eine Zusammenarbeit beginnt oft nicht mit einer konkret formulierbaren Fragestellung, sondern mit einem Anliegen, das wir gemeinsam klären. Sie sind hier richtig, wenn Sie spüren, dass Spannungen zunehmen oder etwas zu kippen droht – zum Beispiel, wenn Sie denken: „So geht es nicht weiter – aber ich weiß noch nicht, wie sonst.“
Häufige Anlässe, in denen Sie sich wiederfinden könnten, sind:
- Erschöpfung oder Belastungsintoleranz bei hoher Verantwortung: Es kostet zu viel, um auf diese Art weiter zu funktionieren.
- Unklare Befunde und keine Orientierung: Medizin liefert keine Antworten – aber Sie brauchen Klarheit für informierte Entscheidungen.
- Berufliche Rückkehr oder Neubeginn mit Grenzen: Wie kann tragfähiges Arbeiten unter veränderten oder neuen Bedingungen gelingen?
- Rollenkonflikte nach der Wiedereingliederung oder Umstrukturierung: Der alte Platz passt nicht mehr – und ein neuer ist noch nicht in Sicht.
- Systembarrieren, Stigmatisierung oder Mobbing: Sie erleben Zuschreibungen und Machtmissbrauch statt Verständnis und wollen das ändern.
- Kommunikative Hürden in Gesprächen mit Behandelnden oder Kostenträgern: Es fehlt weniger an Wissen, als an Sprache oder Strategie.
- Komplexe Fälle im professionellen Kontext: Ihre Fallverantwortung überfordert Deutung, Sprache und Struktur – Sie suchen Rückendeckung.
Ganz gleich, ob Sie sich für eine punktuelle Fachberatung interessieren oder ein prozessbegleitendes Sparring suchen: Eine erste persönliche Begegnung klärt, worum es geht und was hilfreich wäre. Lassen Sie uns zu einem Orientierungsgespräch verabreden (Videocall/Telefon).
Möchten Sie im Vorfeld allgemeine Fragen klären oder sind Sie an Kooperationen interessiert?
Dann nehmen Sie per E-Mail (info@karin-kelle-herfurth.de) Kontakt mit mir auf und schildern Sie mir Ihr Anliegen.
Beiträge zu Gesundheit, Neuausrichtung und Transformation – und ein neuer Auftakt
Auf meiner Website, meinem LinkedIn-Profil und in ausgewählten Fachmedien veröffentliche ich regelmäßig aktuelle Beiträge rund um systemische Gesundheitsbildung, rehabilitative Prävention, Arbeitsgestaltung und Transformation. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Kommunikationsstrukturen, Wissensorganisation und den Bedingungen professioneller Handlungsfähigkeit in komplexen Feldern.
Gerade krankheits-, pandemie- und krisenbezogen sind es oft tabuisierte, emotional und moralisch aufgeladene Themen, die sich für öffentliche Formate nur bedingt eignen und in den sozialen Medien nicht immer konstruktiv diskutiert werden. Dennoch bewegen sie viele Menschen, die sich auf den üblichen Plattformen aus diversen Gründen selten oder nicht mehr sichtbar zu Wort melden.
Auch deswegen hatte ich vor Jahren die Health & Business Insider-Community mit monatlichen Impulsen für Fachpersonen und Interessierte ins Leben gerufen. Aus Kapazitätsgründen und im Zuge meiner Neuausrichtung habe ich sie jedoch ebenso wie meinen Newsletter ab 2023 pausiert.
Aktuell spiele ich mit dem Gedanken, wieder eine kleine Gruppe für tiefergehende Fachdialoge, textbasierte Resonanzräume und kollegialen Austausch aufzubauen. Zunächst als begleitendes und anschließendes Angebot zur 1:1-Beratung in Übergangsphasen.
Angesprochen sind erfahrene Profis in verantwortungsvollen Rollen, die sich nach eigenen gesundheitlichen Umbrüchen auf den Weg gemacht haben, sich für ihren nächsten Lebensabschnitt Raum zu verschaffen und Komplexität nicht scheuen – sondern ihr mit neugierigen Fragen, Lust auf (solo-)unternehmerisches Empowerment und Verständnis für ihren Wert und gesellschaftliche Wirkung begegnen.
Wann es losgeht? Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie interessiert sind. Sie erhalten unverbindliche Informationen, wenn es soweit ist.