ME/CFS und Long/Post-COVID in ihrer Komplexität als vielschichtige Krankheitsbilder erkennen, Versorgung und Kommunikation verbessern, Teilhabe ermöglichen – mit medizinischem Wissen, systemischer Perspektive und sprachlicher Präzision professionell begleiten.

Das Bild stellt visuell den Begriff „Crash“ dar, der von intensiven, geschwungenen und turbulenten Farbwellen in Blau-, Grün- und Gelbtönen umgeben ist. Diese Wirbel symbolisieren die überwältigende Erschöpfung und die chaotischen körperlichen und mentalen Auswirkungen eines "Crashs" bei Post-Exertional Malaise (PEM), wie sie bei Long COVID und ME/CFS auftreten. Die lebhaften, dynamischen Farben und Formen verstärken das Gefühl von Desorientierung und Überforderung, das viele Betroffene nach einer zu hohen Belastung empfinden.

ME/CFS, Long COVID und Post-COVID werden hier gemeinsam behandelt, ohne sie gleichzusetzen.

ME/CFS ist eine eigenständige, neuroimmunologische Multisystemerkrankung mit Post-Exertioneller Malaise (PEM) als Kardinalmerkmal neben weiteren Leitsymptomen gemäß klinischer Diagnosekriterien. In etwa 80 % der Fälle entwickelt sie sich im postakuten Verlauf einer Infektion; zugleich sind auch nichtinfektiöse Auslöser beschrieben.

Long COVID wird häufig als Oberbegriff für anhaltende oder neu auftretende gesundheitliche Folgen nach einer SARS-CoV-2-Infektion verwendet. Das Post-COVID-Syndrom bezeichnet als medizinischer Begriff klinisch die Verläufe, die über mehr als zwölf Wochen nach Infektionsbeginn fortbestehen, mit funktionellen Einschränkungen einhergehen und nicht anderweitig erklärt werden können. Dabei sind unterschiedliche Erscheinungs- und Verlaufsformen bekannt; ein Teil erfüllt die Kriterien einer ME/CFS, ein anderer nicht. Aus phänotypischen Überschneidungen lässt sich allerdings nicht automatisch auf dieselbe Ursache schließen.

Diese Seite verbindet medizinische und systemische Perspektiven. Sie fragt nicht nur nach Krankheitsmechanismen, Symptomen und Schutzlogiken, sondern auch danach, wie Wahrnehmung, Deutung, Versorgung und Anerkennung strukturiert werden. Denn bei ME/CFS ebenso wie bei Long- und Post-COVID zeigen sich nicht nur medizinische Überschneidungen, sondern auch wiederkehrende Muster von Verkennung, Psychologisierung und struktureller Verzögerung.

Die COVID-19-Pandemie hat diese Probleme sichtbarer gemacht und verschärft – entstanden sind sie dadurch nicht.

Nicht alle Menschen suchen dasselbe. Manche möchten die Krankheit besser verstehen, andere Überlastung vermeiden, berufliche oder soziale Folgen einordnen oder systemische Fehlentwicklungen genauer analysieren. Die folgenden Zugänge helfen Ihnen, passend zu Ihrem Anliegen einzusteigen.

Krankheit verstehen
Was ist medizinisch zentral – und was wird häufig missverstanden?

Stabilisierung und Schutz
Wie lassen sich Überlastung, PEM und kontraindizierte Aktivierung vermeiden?

Systemische Verkennung verstehen
Warum werden diese Erkrankungen trotz Evidenz oft fehlgedeutet, relativiert oder psychologisiert?

Analyse- und Reflexionswerkzeuge
Wie lassen sich Plausibilität, Geltung, Objektivität, Deutungsmacht und Entscheidungslogiken genauer betrachten?

Teilhabe, Versorgung und Arbeit
Was bedeutet das für Alltag, Beruf, Organisationen und gesellschaftliche Verantwortung?

Vom Verstehen zum Handeln
Wie können aus Wissen, Reflexion und Orientierung konkrete nächste Schritte werden?

Begriffsarbeit, Werkzeuge und Materialien
Wo finden Sie Begriffe, Schaubilder, Fachquellen und vertiefende Orientierung?

Was ist medizinisch zentral – und was wird häufig missverstanden?

ME/CFS und Long/Post-COVID erschließen sich für ein grundlegendes Verständnis nicht über alltagsnahe Vorstellungen von Erschöpfung oder Begriffe wie Fatigue, die eine gemeinsame Rahmung implizieren. Wer diese Krankheitsbilder verstehen will, muss Krankheitsdefinitionen, spezifische Pathomechanismen, Infektionszusammenhänge, Post-Exertionelle Malaise (PEM) und typische Fehlrahmungen differenziert betrachten.

Medizinische Basics: Krankheitsdefinitionen und Epidemiologie

Postinfektiöse Erkrankungen sind kein neues Phänomen – und doch prägen sie die Gegenwart stärker denn je

Das Rätsel von Long COVID lösen: Was wir wissen und was zu tun ist

Mit jeder Infektion steigt das Risiko für Long COVID

ME/CFS: Es geht nicht um Erschöpfung. Es geht um Existenz.

Spezifische Auswirkungen: Pathomechanismen und Befunde

Skelettmuskelveränderungen bei Long COVID und ME/CFS: Hinweise auf eigenständige Krankheitsmechanismen

ME/CFS und Long COVID: Wenn Gefäße „altern“ – und was das für die Versorgung bedeutet

COVID-19 und neurokognitive Langzeitfolgen: ein unterschätztes Risiko

Kognitive Funktionen und Gehirnstruktur nach COVID-19: Was bedeuten das für den Alltag?

Zu neurologischen Langzeitfolgen und Veränderungen im Gehirn bei Post COVID

Long COVID, Sehstörungen und die Rolle von Aufklärung und Gesundheitsberatung

First, do no harm! Das Leitmerkmal Post-exertionale Malaise (PEM)

Fehldiagnosen und Falschbehandlung bei ME/CFS verhindern und ein besseres Verständnis fördern – PEM ist mehr als Belastungsintoleranz

Was ist Post-Exertionelle Malaise? Warum Ausruhen und Pause machen nicht reicht

Belastungsintoleranz und PEM bei Long COVID und ME/CFS – Für ein besseres Verständnis statt Verharren in überholten Paradigmen

Skelettmuskelveränderungen bei LongCOVID und ME/CFS: Hinweise auf eigenständige Krankheitsmechanismen – Zur neuer Studie (Wüst, 2025)

Über Infektionsschutz und Verdrängungsmechanismen

Über die Atemwege übertragene, systemische Infektionskrankheiten befinden sich laut ARE-Bericht des RKI (KW 40/2025) auf einem Allzeithoch

#LongCOVIDAwarenessDay2025: 5 Jahre Long COVID – Wie werden wir später erklären, was wir getan haben?

Lehren aus der COVID-19-Pandemie für Lüftung und Raumluftqualität

Der ExpertInnenrat der Bundesregierung begrenzt sich auf Impfen und Hygiene – Warum dieses überholte Paradigma der Infektionskontrolle?

COVID-19 und das Prinzip Hoffnung: Die Illusion der saisonalen und milden Infektionskrankheit führt zur Desinformation

Das dröhnende Schweigen über Auswirkungen der Pandemie, Long COVID, ME/CFS und andere Folgen viraler Persistenz

Endemie hat nichts mit ENDE zu tun. Und wenn eine Krankheit endemisch wird, wird sie nicht harmlos oder weniger gefährlich, sondern heimisch.

Wie wir die Welt sehen und dabei Realitäten übersehen

„Ich sehe nichts, also ist da nichts“ – „Ich merke nichts, also ist es harmlos“

Wie lassen sich Überlastung, PEM und kontraindizierte Aktivierung vermeiden?

Wo Belastung krankheitsverschärfend wirken kann, stoßen konventionelle Programme und Aktivierungslogiken an ihre eigenen Grenzen. Schutz, Stabilisierung und rehabilitative Prävention brauchen eine andere Orientierung: nicht pauschale Steigerung, sondern Passung, Risikosensibilität und Vermeidung von Überforderung.

Reha bedeutet bei ME/CFS und Post-COVID mit PEM vor allem Prävention und Teilhabe

Warum Schonfrist bei Infektionsnachweis und bei Covid-19-Erkrankung wichtig ist

Prävention von Long COVID bzw. Vorbeugen chronischer Verläufe wie MECFS

Rehabilitation bei Post-COVID-Syndrom und ME/CFS: Über Missverständnisse

Der Reha-Gedanke muss bei dieser Erkrankung völlig neu gedacht werden – Zusammenfassung einer qualitativen Online-Befragung von Long/Post-COVID-Betroffenen zur stationären Rehabilitation (Hammer et al. 2024)

Reha bei ME/CFS: Wenn gut gemeint nicht gut tut und warum es nicht reicht, Konzepte zu verbessern – Zu den vorläufigen Ergebnissen des Pilotprojektes„CFS_Care“ der Charité-geführten Studie in Kreischa

Zu komplex für die Regelversorgung und für schnelle Ratschläge – zu real, um ignoriert zu werden

Prognose entscheidend: PEM vermeiden und Pacing anwenden

Bei ME/CFS und Long/Post COVID mit PEM sind gestufte Bewegungstherapie und kognitive Verhaltenstherapie unwirksam oder sogar schädlich!

Wenn „mehr Bewegung“ nicht die richtige Antwort ist

Crashs vermeiden: Warnsignale erkennen, Energie managen

Erschöpfung verhindern: Energie sparen und einteilen, ressourcenschonend Arbeiten

Praktisches aus der Gesundheits-Sprechstunde: Atemtherapie zur Selbstanwendung

Selbstmanagement-Strategien und nützliche Tools im Alltag

Visible-App und FUNCAP55: Symptomschwere und funktionelle Leistungsfähigkeit bei ME/CFS und Long COVID beurteilen

Lese- und Geschenktipp: Ein außergewöhnlicher Ratgeber für Familien und Jugendliche mit ME/CFS von Natascha Kunert-Möller

ME/CFS bei Kindern und Jugendlichen: Ressourcen für Eltern, Angehörige und Fachleute

Warum werden diese Erkrankungen trotz Evidenz oft fehlgedeutet, relativiert oder psychologisiert?

Die Probleme von Menschen mit ME/CFS und Long/Post-COVID entstehen nicht nur aus der Krankheit selbst. Sie werden verstärkt durch Deutungsmuster, institutionelle Routinen und soziale Ordnungen, in denen bestimmte Erfahrungen schwer glaubwürdig werden. Hier finden Sie Beiträge zu Psychologisierung, Stigmatisierung, epistemischer Ungleichheit und anderen Formen systemischer Unsichtbarmachung.

Marginalisierung zwischen medial verstärkter Aufmerksamkeit, Polarisierung und Ableismus

Long COVID in den Medien: Gratwanderung zwischen Diskriminierung und Aufklärung (Blog)

Long COVID lässt neu behinderte Menschen vor alten Barrieren stehen (Blog)

Psychologisierung als systemisches Phänomen epistemischer Ungleicheit und Machtasymmetrien

Vom Diskurs zum Strukturwandel? – Das Anliegen zeigt sich im Handeln

Psychologisierung und die Bedeutung von Sprache im Gesundheitskontext

Zur Funktion der Psychologisierung von ME/CFS im Systeminteresse – Wenn Evidenz auf inhärente Merkmale medizinischer Standards, gesellschaftlicher Wahrnehmung und ökonomischer Ziele trifft

Kommentare zu „Alles nur psychisch? – Steile Thesen, flach belegt!“

Weshalb gerät Long COVID immer mehr in den Hintergrund?

Long COVID-Stigma kann Menschen dazu bringen, die Krankheit zu verheimlichen

„Wer sich nur mit Krankheit beschäftigt, kann ja auch nicht gesund werden.“ – Wenn Verhalten pathologisiert wird und Psychologisierung verstärkt

Zur Frage, woher Zuschreibungen wie „Krankheitsfixierung“ kommen und Gesellschaft Narrative .

Über Verantwortung, Schuld und Reue – warum Professionalisierung auch bedeutet: sich berühren zu lassen

Der letzte Ausweg: Zum assistierten Suizid von schwerbetroffenen ME/CFS-Erkrankten und Gedenken: Im Dunkel – das Lied von Marc Kirch

Wie lassen sich Plausibilität, Geltung, Objektivität, Deutungsmacht und Entscheidungslogiken genauer betrachten?

Manche Fragen lassen sich nicht allein medizinisch beantworten. Sie betreffen die Bedingungen, unter denen Beobachtungen, Deutungen und Entscheidungen überhaupt Geltung erhalten. Dieser Bereich bündelt methodische Werkzeuge und systemisch-formlogische Analysen zu Plausibilität, Wahrheit, Objektivität, Doppelbindungen, Beobachtungsordnungen und struktureller Verzerrung.

Systemisch-strukturelle und FORMlogische Analysen: Methodische Werkzeuge in der Anwendung

Diese kleine Reihe verbindet FORMlogische Strukturanalyse mit wissenschaftskritischer Reflexion.

Im Fokus stehen Fragen nach Objektivität, Psychologisierung und epistemischer Verantwortung bei der Erforschung komplexer Krankheiten. Als Beispiel dient eine Studie zu ME/CFS. Die Beiträge bauen aufeinander auf.

Erster Teil: Nicht wollen oder nicht können? Wie aus Verhaltensbeobachtung psychologisierende Deutung wird

Zweiter Teil: Forschung erzeugt soziale Realität und wird dabei selbst zum Teil epistemischer Gewalt

Dritter Teil: Objektiv ist nicht neutral – wie systemische Verzerrung entsteht

Bildbeschreibung (Hier vergrößern): Tabelle mit vier Funktionsmodi von Deutung – trivial, einfach, kompliziert und komplex. Zu jedem Modus zeigt die Matrix typische Reduktionsheuristiken bei fehlender Kontextkopplung in der Versorgung, passende Selbstcheck-Fragen und differenzierende Gegenperspektiven zur Sensibilisierung, wie Psychologisierung bei ME/CFS durch verkürzte Deutungen entsteht und wie mehrdimensionales, kontextsensibles Denken dagegen hilft.

Eine Anmerkung:

Hier sind zur Verdeutlichung konkrete Fehlzuschreibungen eingebaut, die in Gesprächen reflektiert wurden – daraus wird kein allgemeingültiges Regelverhalten abgeleitet, sondern es ist ein verdichtetes demonstratives Beispiel.

Natürlich findet hier durch die Beschreibung typischer Reduktionsheuristiken schon selbst eine begriffliche Verengung statt. Aber genau darum geht es eben auch: Die Bedingungen der eigenen Beobachtung mitzureflektieren.

Wer die Matrix als Reflexionsinstrument nutzen möchte, kann mich gerne kontaktieren oder den nächsten Artikel abwarten, in dem ich die neutralere Variante vorstelle, die als Beobachtungsform zunächst offen lässt, was vorschnell geschieht.

Ich möchte dazu explizit ermutigen – niemand ist in „Selbstkenntnis“ täuschungssicher.

#MEAwarenessHour

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Das Paradox der Ganzheitlichkeit – Form schlägt Evidenz: Angewandte systemisch-realkonstruktivistische Analyse am praxisktischen Beispiel im Umgang mit ME/CFS

Psychologisierung verstehen: Warum sie nicht durch „ganzheitliche Perspektiven“ verschwindet

Therapeutische Erklärungen können helfen – und gleichzeitig die Anpassung an Systemlogiken stabilisieren

Doppelbindungen wirken nicht nur kommunikativ.

Zwischen Orientierung und Steuerung von Versorgungslogiken: Warum Betroffene trotz Reform- und Verständnisbemühungen auf der Strecke bleiben

Wie Plausibilität zur strukturellen Entscheidungsmacht wird – und was das für professionelles Handeln bedeutet

Wer nicht sichtbar krank ist, muss erst glaubwürdig krank werden

Was muss strukturell wahr sein, damit eine Krankheit systematisch verkannt wird?

Pogofähigkeit oder Violent Dancing? Woran Sie kommunikative Muster erkennen, die komplexe Lösungen ermöglichen – und solche, die Konflikte zementieren.

Kritisch reflektiert: wissenschaftliche Arbeiten und medizinische Kommunikationsmuster

Kurze Kritik zur sogenannten „Stellungnahme zum Forschungsstand bei MECFS” der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vom 22.07.2025

Kritische Reflexion zur Studie: „Erfahrungen von Betroffenen im Leben mit Long COVID und Überzeugungen über die Rolle der Psychologie in ihrem Zustand“

„Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass es Burnout sein könnte?“ – Psychologisierung und Stigmatisierung von selbstberichteten Fällen von Long COVID oder post-COVID-19-Impfsyndrom – Zusammenfassung der Studie von Büchner et al. (2025)

Fatigue vor Covid-19. Eine Patientinnensicht auf Gender-Aspekte, Psychosomatisierung und medizinische (Nicht-)Wissensregime bei ME/CFS Rezension zum Buchbeitrag von Barbara Wittmann (2022)

Die Berufsethik in der Psychotherapie bei ME/CFS und „medizinisch unerklärlichen Symptomen“ (MUS) neu überdenken – Zusammenfassung des Artikels von Joanne Hunt und Charlotte Blease (2023)

Die Cochrane-Kontroverse um ME/CFS: Von wissenschaftlicher Integrität zur Verzerrung mit nicht-evidenzbasierten Thesen

Was bedeutet das für Alltag, Beruf, Organisationen und gesellschaftliche Verantwortung?

ME/CFS und Long/Post-COVID betreffen nicht nur Körperfunktionen, sondern Lebensführung, Arbeit, Bildung, soziale Teilhabe und Versorgungssysteme. Tragfähige Lösungen brauchen mehr als gute Absichten: nämlich ein Verständnis dafür, wie medizinisches Risiko, institutionelle Anforderungen und soziale Realitäten zusammenwirken.

Zur Lage der Gesundheitsversorgung und Versorgungsforschung

Es ist schrecklich, das zu lesen. Und es ist mehr als ein tragischer Einzelfall. Es sind Lebensrealitäten und Versorgungsnotstände, auf die keine Reform bisher Antworten gefunden hat. Danach wird auch nicht gefragt.

Der Fall von Christian Zacharias zeigt in besonderer Härte, wie schwerstbetroffene Menschen mit #MECFS bis heute keinen Zugang zu angemessener medizinischer Behandlung und Langzeitpflege haben.

Nicht nur die Krankheit ist in dieser Ausprägung verheerend. Bei schweren und sehr schweren Verläufen können schon Licht, Geräusche, Berührung, Körperpflege, Nahrungsaufnahme oder kurze Lagewechsel zu massiver Zustandsverschlechterung führen. Gewöhnliche Pflegeeinrichtungen, Krankenhausabläufe oder aktivierende Reha-Konzepte sind dafür nicht nur unpassend, sondern potenziell schädlich.
Schutz, Reizreduktion, pflegerische Kontinuität und eine hochsensible, passende Begleitung sind existenziell.

Die Versorgung schwer und schwerst Betroffener ist anspruchsvoll, ja. Überforderung im Alltag von Einrichtungen und Personal ist unter Spardruck, Personalmangel und fehlender Qualifizierung nachvollziehbar.
Aber das Problem ist deshalb nicht unlösbar.


Was Institutionen oft nicht leisten, organisieren Angehörige seit Jahrzehnten mit eigenen Kräften, privaten Rücklagen, improvisierten Netzwerken und gestützt durch Betroffenenorganisationen.

Es muss also nichts neu erfunden werden. Vieles ist beschrieben. Was fehlt, ist nicht nur Awareness, sondern die Entschlossenheit, dieses Wissen verbindlich in tragfähige Strukturen zu übersetzen.

Deshalb greift die Erzählung zu kurz, man wisse noch zu wenig und deswegen gebe es eben Versorgungslücken. Natürlich gibt es die. Aber sie werden auch durch fortgesetzte Nicht-Entscheidungen stabilisiert: durch vertagte Zuständigkeitsklärung, fehlende Schutzstrukturen und ein System, das Menschen mit diesem Krankheitsbild noch immer zu oft in unpassende Settings drängt oder in die private Notversorgung abschiebt.

Und man muss die Frage so deutlich stellen:
Würden wir es in diesem Ausmaß hinnehmen, wenn Menschen mit einer anderen schweren körperlichen Erkrankung medizinisch unversorgt zu Hause blieben oder mangels geeigneter Strukturen dauerhaft in unpassenden stationären Settings untergebracht würden?

Wenn die Antwort faktisch nein lautet, dann geht es nicht nur um Unterversorgung, sondern auch um eine strukturelle Ungleichbehandlung bestimmter Krankheitsbilder.

Fallbeschreibungen lösen dieses systemische Problem nicht. Aber sie durchbrechen das Schweigen, das solche Zustände überhaupt erst normalisierbar macht. Sie zeigen stellvertretend, was vielen droht, die nicht langfristig zu Hause versorgt werden können.

Deshalb geht es längst nicht mehr um die Frage, ob spezialisierte Versorgungsstrukturen geschaffen werden müssen, sondern nur noch darum, wie schnell und wie verbindlich. Hier stehen Politik, Berufs- und Fachverbände, Kostenträger und Versorgungseinrichtungen in Verantwortung.


Dass seine Mutter mit über 80 Jahren diese Versorgung nicht mehr allein leisten kann, ist menschlich wie praktisch offensichtlich. Aber genau darin zeigt sich eben auch das strukturelle Problem: Was an Unterstützung seit Jahren auf Angehörige verlagert wird, die ihrerseits im Alltag übermäßig belastet sind, beruflich kürzer treten, sozialen Anschluss verlieren und in professioneller Begleitung überwiegend auf ehrenamtliches Engagement setzen und Stigmatisierungen kompensieren müssen, kann so nicht weiter als stillschweigende Notlösung funktionieren.

Bezüglich der Besonderheiten schwerer und sehr schwerer Verläufe tappt man wie gesagt keineswegs im Dunkeln. Es gibt Millionen Betroffene weltweit, die leider auch mangels Infektionsschutz zunehmen, reichlich Erfahrungswissen, klinische Praxis, ärztliche Kolleginnen unter den Betroffenen, die fachliche und eigene Krankheitserfahrung einbringen, und konkrete Leitfäden zur Versorgung. Was fehlt, ist nicht nur Kenntnis, sondern die verbindliche Anwendung dieses Wissens in tragfähigen Strukturen. Ein Beispiel ist dieser Leitfaden zur Versorgung schwer und sehr schwer betroffener Menschen mit ME/CFS:


Zum Thema verweise ich auch auf den treffenden LinkedIn-Beitrag von Dr. med. Cordula Warlitz zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Letztlich bleibt die Stellungnahme beim Verweis auf Definitions- und Zuständigkeitsgrenzen stehen. Genau dieses Muster sehen wir so oft, wenn es um Verantwortung geht.
Zuständigkeit als Pflicht wird nicht erkannt, sondern allenfalls „im Einzelfall“ eingeräumt.

Problematisch sehe ich die Begründung, die weniger konkreten medizinisch-ethischen Kriterien folgt, der Symptomlast und Notlage Schwerstbetroffener, als einer alten Deutungsordnung: Zur Abgrenzung werden populationsbasierte Mortalitätsstudien von 2016 und 2020 herangezogen, obwohl diese für die hier verhandelten Fragen nur begrenzt tragen. Die Arbeit von Carr untersucht breite „fatigue syndromes“; die Roberts-Studie basiert auf sehr kleinen Zahlen. Daraus weitreichende Versorgungsschlüsse ableiten? Kategorienfehler.

Die Warnung, palliativmedizinische Versorgung könne eine rehabilitative, multimodale Behandlung verhindern oder verzögern, wirkt gerade bei schwerem und sehr schwerem ME/CFS wie ein Rückfall.

Schade, dass Notlagen, die längst mehr als nur Einzelfälle sind, hier nicht als Anlass genommen werden, fachübergreifend über tragfähige Versorgungslösungen nachzudenken. Aber auf welchen Grundlagen überhaupt?

Bemerkenswert ist hier nicht nur die Literaturauswahl, sondern auch, welche Positionen mit dieser Autorenschaft aufgerufen werden. Zitiert werden also vor allem Forschungstraditionen, die die vorherrschenden psychosomatisch-psychiatrischen Deutungsrahmen zu ME/CFS über Jahre maßgeblich geprägt haben.

Nun, wer die Geschichte dieses Feldes kennt, liest die Pfadabhängigkeiten und strukturellen Kopplungen der Versorgung jedenfalls mit. Wie soll sich grundlegend etwas ändern, wenn die Gegenwart weiterhin dem Paradigma der Vergangenheit folgt?“


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„… Wären im Schwerpunkt junge Männer betroffen, würde nie so argumentiert.“ – Karl Lauterbach (Die Rede ist von ME/CFS)

Zum Themenschwerpunkt „(ÜBER)LEBEN MIT ME/CFS“ in der BRIGITTE: Wenn ein Frauen- und Lifestyle-Magazin mehr medizinischen Input liefert als die derzeitige medizinische Aus- und Fortbildungslandschaft

Warum Das BRIGITTE-Special über ME/CFS so viel Zuspruch bekommt – Und warum Handlungen innerhalb des Hilfesystems oft so widersprüchlich und inkompetent wirken, gegen besseres Wissen

Bundesregierung startet eine „Nationale Dekade zu postinfektiösen Erkrankungen“ – ein Wendepunkt für Long COVID und ME/CFS

Long COVID Medikamente: Einschätzung zu Bewertungsvorschlägen der Expertengruppe Long COVID Off-Label-Use (07.08.2025)

Neuigkeiten zur Gesundheitsversorgung: Long COVID-Richtlinie beschlossen, 21.12.2023

Besonderer Verordnungsbedarf und Heilmittelverordnung für Physio- und Ergotherapie bei Post-COVID-Syndrom (U09.9)

Deutsche Studie zur prekären Versorgungslage von Menschen mit ME/CFS

Gesundheitsskandal um ME/CFS: Betroffene werden mit Krankheit alleine gelassen

Über den Umgang mit ME/CFS: Was sich im Gesundheitswesen und in Gesellschaft ändern muss

Bessere Versorgung für ME/CFS – Nach der Anhörung im Deutschen Bundestag

Sozialmedizinische Beurteilung und sozialrechtliche Anerkennung

Sozialmedizinische Aspekte zu Long/Post COVID und ME/CFS bei der Feststellung einer Schwerbehinderung

Sozialmedizin, Recht und Teilhabe: Nachteilsausgleiche und Grad der Behinderung (GdB)

Wie plausibel ist es, dass zwei Drittel der Anträge der Pensionsversicherung bei einer schweren Multisystemerkrankung mit hohem Funktionsverlust als „unberechtigt“ abgelehnt werden?

Krank, arbeitslos, erwerbsunfähig – und nun wohnungslos? Ein Kampf mit Behörden: „Nicht zuständig“ – ein amtlicher Satz mit existenziellen Folgen.

Anerkennung von Post-COVID als Berufskrankheit: Das Sozialgericht Heilbronn hat ein richtungsweisendes Urteil gefällt.

Antrags- und Klageverfahren auf Erwerbsminderungsrente wegen Long COVID und ME/CFS verdreifacht – und die Konsequenzen?

Praxiseinblicke und Fallbeispiele zur Neuausrichtung mit Long COVID und ME/CFS

Fallbeschreibung vor dem Wiedereinstieg – wenn die Krankheitsschwere unterschätzt wird: Zu komplex für die Regelversorgung und für schnelle Ratschläge – zu real, um ignoriert zu werden

Rückkehr zur Arbeit mit komplexen Krankheitsfolgen wie postaktue Infektionssyndrome: Herausforderungen und Chancen

Long COVID im Berufsalltag – Wissensreihe für Wiedereinsteiger und Fachpersonen im BEM (Blog-Artikel)

Interview: „Es ist an der Zeit für eine gesundheitsorientierte Neuausrichtung!“ (REHADAT-Portal Gute Praxis)

Gute Praxis im BEM – Betriebliches Eingliederungsmanagement bei Post COVID und ME/CFS (Teil 1)

Long COVID Awareness Day: Auswirkungen im Arbeitsleben und Strategien zum beruflichen Neustart im Organisationskontext

Lebensrealitäten, Erleben von Zeit, Beziehungen und Teilhabe mit schwerer Erkrankung

Wenn Zeit zur Grenze wird – und die Form von Sprache zur Brücke: ME/CFS-betroffene Künstlerinnen halten ihr Leben in Comics fest (im Fokus: „Crip Time“ durch Behinderung veränderte Zeitlichkeit)

Folgen für Arbeitsfähigkeit, gesellschaftliche Kosten und Wirtschaftsbelastung

REHADAT-Umfrage 2022 zu Long COVID im Arbeitsleben – Langzeitfolgen von COVID-19

Gesundheitsbezogene berufliche Herausforderungen bei Long / Post COVID und ME/CFS

Long COVID im Gesundheitswesen: COVID-19-Langzeitfolgen und Arbeitsfähigkeit

Wie Long COVID den Arbeitsstatus beeinflusst – Lichtet sich der Nebel?

Long COVID sufferers struggling with work

Was kostet Long COVID die Wirtschaft? (Bezug zu britischer Studie und zu global hochgerechneten Kosten)

Studien und erprobte Konzepte zur beruflichen Reintegration

Berufliche Teilhabe bei Long COVID gestalten – Lesetipp: REHADAT-Wissensreihe

Studie zur Rückkehr in den Beruf mit Long COVID: Eine Analyse mithilfe der Konzepte Episodic Disability and Total Worker Health®

Vom Verstehen zum Handeln

Wissen allein verändert noch nichts. Entscheidend ist, was sich daraus für Kommunikation, Schutz, professionelle Praxis und strukturelle Gestaltung ergibt. Hier geht es darum, wie aus Verstehen tragfähige Handlungsräume entstehen können – im eigenen Alltag, in Beratung, Versorgung, Organisation oder Interessenvertretung.

Komplexitätsbewusst entscheiden

Komplexe Krankheitsverläufe brauchen mehr als Standardroutinen. Wer medizinisches Risiko, Kontext und Struktur mitdenkt, trifft reflektiertere Entscheidungen und erkennt schneller, wo eingespielte Deutungen zu kurz greifen.

Schadensminderung priorisieren

Wo Überlastung krankheitsverschärfend wirken kann, müssen Schutz, Stabilisierung und Sicherheitslogik Vorrang vor Aktivierungsdruck erhalten. Gute Unterstützung beginnt dort, wo Risiken ernst genommen und kontraindizierte Zumutungen vermieden werden.

Bedingungen verändern

Tragfähige Lösungen entstehen nicht nur durch individuelles Bemühen, sondern durch passendere Strukturen in Versorgung, Arbeit, Bildung und Organisationen. Dort entscheidet sich, ob Schutz, Teilhabe und professionelle Integrität überhaupt realisierbar werden.

Wenn Sie prüfen möchten, ob mein Ansatz zu Ihrer Situation oder Ihrem Kontext passt, finden Sie hier mehr zu meiner Arbeitsweise und zur Kontaktaufnahme: Über mich | Kontakt

Begriffsarbeit, Werkzeuge und weiterführende Materialien

Einige Begriffe, Modelle und Werkzeuge dieser Seite erschließen sich besser über weiterführende Erläuterungen. Hier finden Sie Begriffsarbeit zur systemischen Einordnung, methodische Werkzeuge zur differenzierten Analyse sowie ausgewählte Materialien und fundierte Quellen zur weiteren Orientierung. Es steht und fällt mit Kommunikation – nicht bloß als zwischenmenschliche Fertigkeit und Beziehungsgestaltung, sondern als Wirklichkeits- und Bedeutungsbildung unter Bedingungen von Beobachtung, Deutung und Struktur.

Manche Schwierigkeiten lassen sich nicht lösen, solange die passenden Begriffe fehlen oder vertraute Wörter zu viel verdecken. In den Begriffswelten erschließe ich Konzepte nicht als feste Definitionen, sondern als Werkzeuge für Orientierung, Analyse und professionelle Verständigung. Das hilft, Erfahrungen präziser einzuordnen, Deutungskonflikte besser zu verstehen und in komplexen Situationen sprachlich handlungsfähig zu bleiben.

Begriffswelten und Glossar
Kommunikation systemisch-realkonstruktivistisch
Epistemische Ungerechtigkeit – Wenn Wissen systematisch weniger zählt

Hier finden Sie Modelle, Schaubilder und Analysehilfen, mit denen sich Geltungslogiken, Kommunikationsmuster und komplexe Entscheidungssituationen differenzierter betrachten lassen.

Dieser Bereich wird fortlaufend ausgebaut und mit den Beiträgen auf dieser Seite sowie mit den Begriffswelten verknüpft.

Verzeichnis ärztliche Praxen
Orientierung zu ärztlichen Anlaufstellen, Netzwerken und Versorgungsstrukturen für Menschen mit ME/CFS, Long-/Post-COVID und verwandten postakuten Infektionssyndromen – mit Hinweisen zur Einordnung und zu Grenzen solcher Verzeichnisse.

Medizinische und systemische Perspektiven
Beiträge zu Komplexität, Kommunikation, Deutungsmustern und professioneller Reflexion im Gesundheitskontext – als Ergänzung zu den krankheitsspezifischen Schwerpunkten dieser Seite.

Praxisleitfaden ME/CFS für die haus- und fachärztliche Versorgung: praxisleitfaden.mecfs.de

Praxisbezogener Leitfaden für die allgemeinmedizinische Versorgung von ME/CFS – einschließlich ME/CFS nach SARS-CoV-2 sowie ME/CFS-ähnlicher Verläufe bei Long-/Post-COVID. Hilfreich für diagnostische Orientierung, Schweregradeinschätzung, symptomorientierte Behandlung und den Umgang mit PEM im Praxisalltag.

praxisleitfaden.mecfs.de


Praxisleitfaden Orthostatische Intoleranz / PoTS: praxisleitfaden.mecfs.de/pdf/pots

Kompakter Praxisleitfaden zu orthostatischer Intoleranz, PoTS und orthostatischen Kreislaufstörungen im Kontext von ME/CFS und Long-/Post-COVID. Besonders hilfreich für die Einordnung von Schwindel, Tachykardie, Belastungsverschlechterung und Kreislaufproblemen im Stehen sowie für diagnostisches Vorgehen und symptomorientierte Behandlung.

praxisleitfaden.mecfs.de/pdf/pots


D-A-CH-Konsensus-Statement zu ME/CFS: link.springer.com/article

Aktuelle Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie von ME/CFS. Empfehlungen für Kanadische Konsensuskriterien (CCC) mit Fokus auf Post-Exertionelle Malaise (PEM) als Leitsymptom sowie Pacing und symptomlindernde Therapiemaßnahmen. Spezialisierte Versorgungsstrukturen, Schulungen, Pflege Schwerstbetroffener, Aufklärung und Prävention, insbesondere im Kontext von Long COVID.

link.springer.com/article


Long COVID Schema aus der Praxis für die Praxis: neuropraxis-solothurn.ch

Dr. med. Maja Strasser, erfahrene Neurologin, bietet mit ihrem Diagnostik- und Therapieschema für Long/Post-COVID – inkl. Post VAC und Dysautonomien wie POTS und OI – eine fundierte und praktische Ressource. Der „Spickzettel“ im A4-Format basiert auf konsertierten wissenschaftlichen Empfehlungen (u.a. Mayo Clinic, Charité) und klinischer Erfahrung und wird im interdisziplinären Austausch aktualisiert.

neuropraxis-solothurn.ch


Mayo Clinic Proceedings ME/CFS: mayoclinicproceedings.org/article

Bateman, L. et. al. (2021). Myalgic Encephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome: Essentials of Diagnosis and Management. Mayo Clinic Proceedings, 96(11), 2861-2878. Umfassende Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung von ME/CFS, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischer Empirie (englischsprachig). Die Autoren beschreiben die Symptome und Komplexität der Erkrankung, betonen die Bedeutung der Einbeziehung der Erfahrung und individueller Managementstrategien von Betroffenen und fordern eine verbesserte medizinische Ausbildung und aktualisierte Leitlinien für ME/CFS.

mayoclinicproceedings.org/article


Bateman Horne Center Clinical Care Guide: batemanhornecenter.org

Ein interdisziplinär entwickelter, evidenzbasierter Praxisleitfaden für ME/CFS, Long COVID und infektiös bedingte Langzeiterkrankungen – für Fachpersonen, Betroffene und Interessenvertretungen. Er bietet strukturierte Ansätze zur Diagnostik, Symptomsteuerung und Versorgung bei PEM, Dysautonomie, MCAS, Fatigue und kognitiven Einschränkungen. Darunter praxisnahe Tools zur Funktionserfassung, der 10-Minuten-NASA-Lean-Test zur Beurteilung orthostatischer Intoleranz, Hinweise zur Dokumentation, Teilhabeplanung und interprofessionellen Koordination.
Englischsprachig, basierend auf US-Versorgungsmodellen, aber inhaltlich übertragbar – als Orientierung auch im deutschsprachigen Gesundheitswesen.

batemanhornecenter.org


Informationsblätter zu ME/CFS: mecfs.de/informationsblatt

Die Fachinformationen der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS richten sich an ärztliche, therapeutische und pflegerische Fachpersonen und Lehrkräfte sowie an Erkrankte und Angehörige. Weiterführendes krankheitsspezifisches Wissen zur Definition von ME/CFS, zur aktuellen Forschungslage und Abgrenzung gegenüber Long COVID sowie zur Diagnostik und Therapie finden sich unter: „Was ist ME/CFS?“ inklusive Aufklärungsbroschüren und Videos zum Pacing. Zur Unterstützung im Umgang mit haus- und bettgebundenen, oft pflegebedürftigen Menschen gibt es zudem einen patientenzentrierten Leitfaden für die Versorgung Schwerbetroffener in deutscher Sprache.

mecfs.de


Handouts zu ME/CFS zum Ausdrucken: millionsmissing.de/handouts

Die Plattform millionsmissing.de stellt fundierte, druckbare Materialien zu ME/CFS bereit – für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen. Sie finden hier verständliche Handouts, evidenzbasierte wissenschaftliche Arbeiten, Zusammenfassungen von Fachtagungen und standardisierte Fragebögen zur Diagnostik. Die Dokumente unterstützen bei der medizinischen Kommunikation, der Vorbereitung auf Arzttermine, Klinikaufenthalte und Begutachtungen sowie bei der Aufklärung im persönlichen Umfeld.

millionsmissing.de/handouts


Medizinische Ressourcen zu Long/Post-COVID: longcoviddeutschland.org

Umfassende Sammlung zu Long/Post-COVID wie Leitlinien (z. B. S1-Leitlinie der DGP), Fortbildungen (z. B. Charité-Kurse, CME-Angebote), Stellungnahmen (z. B. der Bundesärztekammer), Informationen zu Besonderheiten der Rehabilitation und Physiotherapie, ICD-Kodierungen, wissenschaftliche Netzwerke, Videos etc.

longcoviddeutschland.org


Taskards-Pinnwand: taskcards.de/MECFS-Bord

Umfassende strukturierte Linksammlung von Fachinformationen, Alltagshilfen, und Aktivismus bis hin zu Forschungsupdates zu ME/CFS, Long/Post-COVID sowie anderen Langzeitfolgen nach EBV und Impfungen.

taskcards.de/MECFS-Bord