Dr. med. Karin Kelle-Herfurth

Dr. med. Karin Kelle-Herfurth

Beratende Ärztin und Partnerin für Neue Wege zum gesunden Erfolg - für Menschen und Unternehmen in Transformation.

Health & Business Counseling stärkt Sie, Ihre Gesundheit und Führung bei der Neuausrichtung im digitalen Wandel - in der Prävention, beim beruflichen Wiedereinstieg und Neustart in der Selbstständigkeit.

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Long COVID im Berufsalltag – Wissensreihe für Wiedereinsteiger und Fachleute im BEM

In Gesundheits-Sprechstunden und Wiedereingliederungs-Prozessen in Unternehmen sehe ich immer mehr Menschen mit Long COVID bzw. dem Post COVID-Syndrom. Mit Long COVID sind vielfältige beeinträchtigende Symptome im privaten Leben herausfordernd und erst recht im Berufsalltag. Mit dem Start dieser Wissensreihe spreche ich Wiedereinsteiger an und jene, die ihre Rückkehr zur Arbeit unterstützen.

Mein Anliegen ist es, fundiertes Wissen über neue Erkenntnisse und Erfahrungswerte mit ähnlich komplexen Krankheitsbildern aus der Klinik, Beratung und dem Rehamanagement zu teilen. Von der medizinisch-beruflichen Rehabilitation zur Umsetzung der betrieblichen Reintegration und Prävention im Eingliederungsmanagement. Um zum besseren Verständnis von Long COVID und chronischen Erkrankungsfolgen im Berufsalltag beizutragen.

Ich freue mich, wenn Sie Anregungen mitnehmen, die für Sie und Ihr Umfeld nützlich sind. Live Impulse sollen ermutigen oder darin bestätigen, in Alternativen zu denken. Es lohnt sich ebenso, vermeintlich undenkbare Optionen und einen Perspektivwechsel einzubeziehen. Die Erfahrung zeigt: Vieles lässt sich mit der Zeit auf andere Art und Weise realisieren.

Lesestoff und Einladung zum Austausch mit Live Impulsen

Für wen ist das Wissen gedacht?

Erkrankte vor oder in der beruflichen Wiedereingliederung: Selbstständige und Angestellte, die durch Long bzw. Post COVID in ihrer Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sind. Vor oder nach der medizinischen Reha. Sie wollen wissen, wie es mit den körperlichen, kognitiven und psychischen Symptomen beruflich weitergeht.

Fachpersonen im Gesundheits- und Eingliederungsmanagement: BEM-Beauftragte, Beratende im Reha-, Disability- und Integrations-Management, Schwerbehindertenvertretungen und Führungspersonen in engagierten Organisationen. Sie unterstützen Menschen und Unternehmen bei der Wiedereingliederung mit Long COVID bzw. Post COVID.

Wozu dient diese Wissensreihe?

Sich am wissenschaftlichen Stand orientieren, Sicherheit und Akzeptanz im Umgang mit Long COVID im Berufsalltag erlangen. Einen roten Faden ableiten können, worauf es beim Vorbereiten und bei der Rückkehr ins Arbeitsleben ankommt.

Schlaglichter zur Vielfalt der betrieblichen Eingliederung wahrnehmen. Inspiration aufgreifen und Ideen teilen, wie Sie Menschen mit Long/Post COVID wirksam unterstützen, ihre Tätigkeit gesundheitsverträglich auszuüben.

Welche Themen erwarten Sie in den Artikeln?

1. Post COVID als Krankheitsbild: Symptome und Zusammenhänge verstehen

Medizinischer Wissensstand, persönliche Erfahrungswerte und Berichte von Betroffenen. Über Versorgungslücken, Barrieren und Strategien zum Selbstmanagement. Was hilfreich ist für das Verständnis und den Umgang mit Krankheitsfolgen.

2. Beruflicher Wiedereinstieg: Post-COVID-Reha und Rückkehr zur Arbeit vorbereiten

Chancen und Fallstricke der medizinischen und beruflichen Reha. Prinzipien und Methoden in der Wiedereingliederung und präventive Strategien zur Risikoreduktion. Wie Sie den Alltag und Lebensziele neu ausrichten und Arbeit gestalten.

3. Betriebliches Eingliederungsmanagement: pragmatisch + strategisch denken

Wie Sie das BEM als beratende und verantwortliche Fachperson neu denken und koordinieren – und was dem im Wege steht. Chancen durch Frühintervention, professionelle Begleitung und individuelle Unterstützung der Rückkehr zur Arbeit.

Was macht die Live Online-Dialoge aus?

1. Auf den Punkt: Kompakter Wissensinput, erprobte Strategien und Erfahrungswerte mit Fallstricken

2. Praxisnähe: Austausch zu Fallbeispielen, Interventionen in Einzelberatungen und in Organisationen

3. Diskurs: Neue Impulse, Öffnen von Denk- und Handlungsräumen, andere Sichten, Perspektivwechsel

Die Online-Dialogreihe ist ein kostenfreies Angebot zu meinem Newsletter im Health & Business Insider-Netzwerk. Die Dialoge finden als Live Talk jeden letzten Donnerstag im Monat zu diversen Themen statt. Sie sind interaktiv, persönlich und werden nicht aufgezeichnet.

Vom Online-Dialog am 29.09. und 27.10.2022 fließen zusammenfassende Impulse, Denkanstöße und Tipps nebst Links zu Literatur in diese Artikelreihe ein. Zunächst folgen vier längere Texte und eventuell noch Audioversionen für diejenigen, die lieber hören als lesen. Welches Format ziehen Sie vor?

Einstieg: Was Long COVID im Berufsalltag bedeutet

Nach überstandener Coronavirus-Infektion leiden 10 – 20 % der Menschen an Langzeitfolgen: Symptome, die länger als vier Wochen bestehen (Long COVID). Oder sich erst im Verlauf entwickeln und länger als drei Monate anhalten (Post COVID). Von denen erfüllen je nach Studie 10 bis 50 % nach sechs Monaten die diagnostischen Kriterien für ME/CFS, als schwerste Form des Krankheitsverlaufs. Und es gibt auch Menschen, die nach der Impfung ähnliche Symptome entwickeln (Post-VAC-Syndrom).

Obwohl der überwiegende Teil mit Long COVID „mild“ Betroffene sind, haben sie mit komplexen Beeinträchtigungen zu kämpfen. Von ärztlicher Seite gelten sie als “genesen”, wenn Untersuchungen und Infektzeichen nach der Akutphase der COVID-19-Erkrankung unauffällig sind. Gesund sind sie noch lange nicht, eher “unsichtbar krank”, mit deutlich geringerem Leistungslevel gegenüber vorher. 

Sie müssen neu lernen, ihre aktuellen Belastungsgrenzen mangels verfügbarer Energie einzuschätzen und zu respektieren. Um trotz begrenzter Ressourcen ihren Alltag im Toleranzbereich bewältigen zu können. Ohne zu erschöpfen und Crashs mit einer deutlichen Zustandsverschlechterung vorzubeugen. Das bedeutet: grundlegend Umdenken, Schärfen von bewusstem Wahrnehmen, Beobachten, Lernen aus Erfahrungswerten. Anleitungen und begleitende Dokumentation können beim Einordnen helfen.

Einschränkungen der Belastbarkeit und Bewegen in Grenzen

„Pacing“ ist eine Selbsthilfe-Strategie für vorausschauendes Energiemanagement. Bei Betroffenen mit Belastungsintoleranz ist diese in allen Lebenslagen essenziell, nicht nur in schwierigen und kritischen Situationen. Denn was “zu viel” Belastung bedeutet, merken sie erst mit Verzögerung. Es erfordert daher im Krankheitsmanagement achtsames Selbstbewusstsein, planvolles Handeln und Flexibilität für dynamisches Anpassen von Aktivitäten im Alltag und Beruf. Wohlgemerkt, dies trifft auch schon für “normale” Anforderungen des Lebens zu, die für gesunde Menschen Selbstverständlichkeiten sind.

Dabei spielt das soziale Umfeld eine wesentliche Rolle, wie gut es Betroffenen mit Long COVID und anderen chronischen Erkrankungen gelingt, mit Einschränkungen umzugehen, die für Außenstehende nicht sichtbar sind. Und Verluste von Selbstbestimmtheit und Autonomie, Rückzug von Beziehungen, Berufschancen und finanzielle Sorgen zu erfahren, kann psychisch sehr belastend sein und isolieren.

Der Wiedereinstieg und Neustart mit Long COVID im Berufsalltag ist für die Betroffenen selbst mit vielen Fragen, Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Auch im privaten und beruflichen Umfeld sind Menschen im Umgang mit der Situation mehr oder weniger bewusst überfordert. Hohe Erwartungen, Vorurteile und Unkenntnis erschweren das Verständnis für die Rückkehr, die durchdacht erfolgen sollte. Wie belastbar sie im Arbeitsprozess sind, offenbart sich erst nach Aufnahme der Tätigkeit.

Überforderung meiden, auf Kapazitäten und Bedingungen eingehen

Ein gesundheitliches Risiko ist das Fehleinschätzen und Überschätzen der Belastbarkeit. Zum einen durch eingeprägte Selbst- und Fremdbilder und Maßstäbe früherer Leistung, zum anderen durch anfängliche Symptomverbesserungen bei manchen Betroffenen. Sie wägen sich in Sicherheit, wollen nach der langen Absenz schnell wieder einsteigen bzw. aus finanziellem oder/und sozialem Druck.

Meine Empfehlung an Erkrankte und Verantwortliche in Unternehmen ist, die Rückkehr nicht zu früh anzugehen und nicht zu forcieren. Sondern die Zeit der Arbeitsunfähigkeit in der Genesungsphase auch zu nutzen, Dialoge anzuregen und die Phase des Wiedereinstiegs frühzeitig vorbereiten und zu unterstützen. Am Anfang stehen das Erfassen der Ausgangssituation, Verstehen von Problemlagen mit arbeitsbezogener Auswirkung und das Aushandeln von realistischen Zielen mit relevanten Bedarfen.

Eine klare und souveräne Kommunikation, was man voneinander erwartet und sich wünscht, damit der Wiedereinstieg gelingt, ist viel wert, wenn das Arbeitsklima stimmt. Auf einer soliden Informations- und Wissensbasis lassen sich Entscheidungen und Veränderungen miteinander besser vorbereiten. Es müssen auch keine sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit abgewartet werden, um ein BEM einzuleiten und ein Gesprächsangebot zu unterbreiten. Unternehmen können mit Frühintervention aktiv werden.

Woran können sich Betroffene und Fachpersonen orientieren?

Best Practice-Lösungen gibt es nicht wirklich, weil sich jeder Einzelfall und das Umfeld immer anders darstellt. Inwieweit Einschränkungen im Sinne einer bedingten Arbeitsfähigkeit individuell kompensiert werden können, hängt auch von konkreten Anforderungen einer Tätigkeit im situativen Gesamtkontext ab. Und: Funktionierende Herangehensweisen sind nicht selten das Ergebnis gescheiterter Versuche der Wiedereingliederung. Erkenntnisse sind eben das Resultat gemachter Erfahrungen. Viele Faktoren beeinflussen sich auf unbestimmte Weise.

Deshalb ist ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch von Wissen und Erfahrungswerten sinnvoll, um auf neue Ideen zu kommen und eigene Lösungen zu kreieren. Daraus können richtunggebende Handlungsempfehlungen entwickelt werden, worauf zu achten ist. Zwei Aspekte sind beispielsweise in der Praxis unabhängig von variablen Einflüssen und Umständen wesentlich: Ein Grundverständnis für die Erkrankung, deren Auswirkungen und Flexibilität des Reagierens im gesetzten Rahmen durch die Erkrankung. Der Druck von außen muss raus und es ist eine völlig andere Gangart nötig, die sich erst mit Erfahrung einspielt.

Bei der stufenweisen Wiedereingliederung funktioniert es nicht, lediglich mit reduzierter Stundenzahl wieder anzufangen und innerhalb von oft nur vier bis sechs Wochen zum normalen Arbeitspensum zu steigern. Das klassische „Hamburger Modell“, was bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz z. B. nach einer Wirbelsäulen-OP mit nachfolgender Reha anwendbar ist, lässt sich nicht auf Long COVID übertragen. Von einzelnen Ausnahmen mal abgesehen. Es geht hierbei noch vielmehr um das Erproben der Passung von Arbeitsinhalten, Selbst- und Arbeitsorganisation.

Sind die Rahmenbedingungen gegeben, dass die Arbeit gut erledigt werden kann? Inwieweit liegt es an Betroffenen, selbst herauszufinden und zu entscheiden, welche Tätigkeiten und Aufgaben in welchem Umfang aktuell möglich sind? Steht es ihnen frei, von zu Hause zu arbeiten oder auf welche Weise sie Ergebnisse liefern? Wie können sie die Arbeit ihrem veränderten körperlichen Rhythmus anpassen? Welche alternativen Handlungsoptionen, neue Perspektiven und Hilfsmittel haben, erwerben und nutzen sie dafür? Welche persönlichen, sozialen und organisationalen Ressourcen unterstützen dabei?

Menschen mit Bedürfnissen und Fähigkeiten sehen, hören und anerkennen

Auch wenn es schwer fällt, zu akzeptieren, dass der gesundheitliche Status vorerst auf unbestimmte Zeit so ist, wie er ist. Es erfordert ein tieferes Durchdringen der Probleme, die individuell in der persönlichen Lage und unternehmensseitig in Bezug auf die Wertschöpfung zu lösen sind: Hier sind Chancen und Möglichkeiten, die entwickelt werden können. Nicht bei allen, aber bei manchen schon.

Es wäre sicher vielen Betroffenen möglich, ihre Tätigkeit mit einer angemessenen Flexibilität von Arbeitsinhalt, Arbeitsorganisation, Ort und Zeit, der Arbeitsumgebung und sozialer Interaktion eher wieder aufzunehmen und längerfristig weiter auszuüben. Wenn sie nicht in starren Denkmodellen und Stellenprofilen verhaftet sind. Auch Unternehmensorganisationen müssen sich stetig anpassen und durch komplexe System/Umwelt-Veränderungen selbst komplexer werden.

Professionelles Case Management, Gesundheits-, Reha- und Arbeitsintegrationsberatung, Job Coaching oder Health & Business Counseling können individuell unterstützen, herauszufinden, was es braucht und prozessorientiert begleiten. Medizinisch-therapeutische Behandlung sollte im rehabilitativen Setting auf Teilhabe fokussieren und keine Steigerung der Belastung forcieren.

Warum und wann „aktives Bremsen“ wichtiger ist als aktivierende Therapien: Mein LinkedIn-Impuls, Teil 2 zur „Rehabilitation bei Post-COVID-Syndrom und ME/CFS: Über Missverständnisse, therapeutische Zwecke und Mittel - Wege aus dem Versorgungs-Dilemma mit Bedarfsorientierung“

Schon frühzeitig ist es angezeigt, berufliche und soziale Problemlagen zu erfassen und gangbare Entwicklungsziele für die spätere Rückkehr an den Arbeitsplatz zu besprechen. Dabei mögliche Alternativwege und Perspektiven einzubeziehen, ist ratsam, um nicht abwartend vor vollendeten Tatsachen zu stehen. Hier ist eine realistische Einschätzung und gegenseitige Fairness gefragt.

Long COVID-Betroffene sind mehr oder weniger funktionell eingeschränkt. Die Symptome sind sehr unterschiedlich ausgeprägt, mit einer großen Spanne. Das reicht von leichten Defiziten, die sich erst im Tagesverlauf bemerkbar machen bis zur Pflegebedürftigkeit. Diese wird vor allem durch eine zu starke und zu frühe Belastung provoziert – das bedeutet gleichermaßen, dass die schlimmste und möglicherweise irreversible chronifizierte Form Long bzw. Post-COVID-ME/CFS vermeidbar wäre!

Daher ist genauer hinzuschauen, was jemand leisten kann, ohne Gefahr zu laufen, körperlich und gesundheitlich zusätzlichen Schaden zu nehmen. Es steht auch nicht erwarten, dass jemand mit Langzeitfolgen sein ursprüngliches Leistungsniveau wieder zu 100 % erreicht. Es ist wunderbar, wenn dies eintritt. Aber das kann nicht Maßstab sein. Solange keine heilenden Behandlungsansätze existieren, wird ein Weg in Abstufungen zwischen „entweder ganz oder gar nicht“ zu gestalten sein. Das trifft generell auf das Verständnis von chronischen Erkrankungen zu.

Ressourcen- und Teilhabe-Orientierung: Richtungsgeber im Eingliederungsmanagement

Also gilt es, Gesundheits- und Selbstfürsorge zu praktizieren und zu schauen, wie man mit dem, was an Ressourcen verfügbar ist, gut arbeiten kann. Beruflich orientierte therapeutische und rehabilitative Interventionen könnten schon in Frühphasen der Bedarfserhebung dienen, welche Probleme zu lösen wären und welche Strukturen, Hilfen und Kompetenzen unterstützen könnten.

Dann würden Maßnahmen greifen können, die auf die Vorbereitung der Rückkehr zur Arbeit ausgerichtet werden. Beispielsweise auch durch Ergotherapie mit arbeitsbezogener Beratung, Abklärung und Erprobung von Hilfsmitteln im Alltagstraining. Dafür braucht es Bewusstsein, Kenntnis und Anerkennung, damit Leistungen verordnet und Kosten übernommen werden.

Abschließend zu diesem ersten Teil: Mehr Sicherheit für den Wiedereinstieg lässt sich mit einer systematischen Strategieentwicklung und Planung erreichen. Einem Plan, der nie in Stein gemeißelt ist, sondern in einem Gesamtkonzept größere und kleinere Prozessschritte abbilden wird, die im individuell angemessenen Tempo gegangen werden. Beschreiben Sie initial den Bezugsrahmen, das berufliche Teilhabeziel und konkrete erreichbare Handlungsziele. Die Realität weicht von unseren Annahmen meistens mehr oder weniger stark ab, sodass Änderungen im Verlauf erforderlich werden.

Mit Planungsunsicherheit, Nicht-Wissen und Ungewissheit souverän umgehen zu können, ist bei vielen schweren und chronischen Krankheiten notwendig. Ebenso zur konstruktiven Krisenbewältigung. Eigene und andere Erwartungshaltungen, Entscheidungs-Prämissen, Denk- und Verhaltensmuster sind zu hinterfragen. Leistungs-, Ziel- und Erfolgsparameter immer wieder neu zu definieren.

Berücksichtigen Sie Einschränkungen und halten Sie Ausschau nach dem jeweils aktuell Möglichen und den Chancen, die sich ergeben, wenn Sie Arbeitsbedingungen im Dialog anpassen. Dies erhöht die Erfolgsquote der Wiedereingliederung und macht förderliches Verhalten zur Selbstfürsorge und nachhaltigen Stabilisierung wahrscheinlicher. Das ist nicht repräsentativ, sondern basierend auf meinen Beratungserfahrungen und Austausch in kollegialen Netzwerken.

Ausblick auf die ersten Artikel und den Online-Dialog für Insider

Auf die Bedeutung, Prinzipien und Methodik zur Entwicklung von realistischen Zielen und realisierbaren Strategien für die Neuausrichtung und Arbeitsgestaltung mit begrenzten Ressourcen gehe ich später ein im Online-Dialog. Ich stelle dabei Bezüge zur medizinischen, beruflichen und Rehabilitation her, insbesondere an Schnittstellen zur stufenweisen Wiedereingliederung und betrieblichen Prävention.

In der Beratung geht es oft auch um den Aufbau neuer beruflicher Zukunfts-Perspektiven im Leben mit Einschränkungen. In dieser Wissensreihe gebe ich nach und nach Einblicke, in die ich sowohl Schilderungen von Erkrankten als auch von Fachpersonen im Gesundheitswesen, im Reha- und Eingliederungsmanagement integriere.

Es wird ein Mix aus fachlichen Impulsen und persönlichen Erkenntnissen, der zum Nachdenken und Diskurs anregen darf. Zu diesen kommenden Artikeln greife ich am 29.09. und 27.10.2022 zum monatlichen Online-Dialog im Insider-Forum das Thema auf:

Leben mit Post COVID: Die unsichtbare Erkrankung und der lange Weg zur Anerkennung”

und “Long COVID im Arbeitsleben – Zurück in den Beruf mit dem Post COVID-Syndrom”

Danach gibt es eine Zusammenfassung: “Long COVID und Post COVID-Syndrom: Worauf kommt es beim Rückkehrprozess zur Arbeit an?”. Über aktuelle Artikel informiert Sie mein Newsletter.

Sie möchten am Online-Dialog teilnehmen?

Im Health & Business-Insider erhalten Sie automatisch die Zugangsdaten für den jeweiligen Online-Dialog zum letzten Donnerstag im Monat kurz vorher über den E- Mail-Verteiler.

Um diese Themen geht es am 29.09. und 27.10.2022:

1️⃣ Wie finden Sie die richtige Strategie für Ihren Rückkehrprozess im Berufsalltag und Unternehmen?

2️⃣ Was können Sie zur Prävention und Linderung tun, wenn Symptome mit der Belastung zunehmen? 

3️⃣ Wann hilft eine medizinische Rehabilitation weiter und wann nicht – Gibt es Alternativen?

4️⃣ Wie kann die Arbeits- und Unternehmensorganisation zum gelingenden Wiedereinstieg beitragen?

5️⃣ Wie unterstützen Sie Menschen mit Beeinträchtigungen, im Arbeitsprozess und Betrieb zu bleiben?

Wenn Ihr Interesse geweckt ist, Sie sich regelmäßig austauschen möchten und Gesundheitskompetenz für sich persönlich und Ihr Unternehmen professionalisieren wollen, schließen Sie sich uns gerne im Health & Business Insider-Netzwerk an.

Hier erwarten Sie monatliche Fach-Impulse, Gedanken und Tipps nebst Live Sessions zum persönlichen Austausch jeden letzten Donnerstag. Ich halte Sie auch zu neuen exklusiven Beratungs- und Bildungs-Angeboten auf dem Laufenden. Für Null Euro und garantiert nicht umsonst.

Sie ziehen Einzelberatung vor und wünschen sich Begleitung?

Dann ist eine virtuelle Gesundheits-Sprechstunde und Prozessbegleitung auch online persönlich möglich. Ich berate zur Frühintervention in der Prävention und zum Eingliederungsmanagement, nebst medizinisch-beruflicher Rehabilitation. Und wenn Sie individuelle Beratung und Impulse für Ihr Business in der Selbstständigkeit oder als Fachperson im Unternehmen wünschen.

Nehmen Sie hier Kontakt auf. Oder buchen Sie direkt ein unverbindliches Erstgespräch. Wir finden gemeinsam heraus, was für Sie passt.

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2 Gedanken zu „Long COVID im Berufsalltag – Wissensreihe für Wiedereinsteiger und Fachleute im BEM

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